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_R___a_2017camarodws1____par04dbf25dfa13622cc2b65eade21bb2e5_dat1498727059 1. Nationaler Stakeholder-Workshop im Rahmen des Interreg Projektes CAMARO-D
Kooperationsmöglichkeiten für nachhaltige Landnutzung in den österreichischen Donau-Einzugsgebieten

Im Rahmen des INTERREG Danube Projektes CAMARO-D fand von 7. bis 8. Juni 2017 ein nationaler Workshop zum Thema „Kooperationsmöglichkeiten für nachhaltige Landnutzung in den österreichischen Donau-Einzugsgebieten“ an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein statt.

Der Workshop ist Teil des Interreg Projektes CAMARO-D „Grenzüberschreitender Gewässer- und Hochwasserschutz im Donaueinzugsgebiet“. Im Rahmen des Projektes werden Pilotaktionen im Schwerpunktbereich Trinkwasserschutz, Wildbäche (Hochwasser, Muren, Erosion) und Flüsse (Überflutungen, Schutzgebiete als natürliche Retentionsräume, Feuchtwiesenmanagement, Neophyteneinfluss auf Hochwasserabfluss und Erosion, etc.) umgesetzt. Die österreichischen ProjektteilnehmerInnen präsentierten das internationale Projekt und die geplanten Aktivitäten beim 1. Nationalen Stakeholder Workshop.

Durch die aktive Mitwirkung von TeilnehmerInnen aus den Fachgebieten Raumordnung, Wildbach- und Lawinenverbauung, Wald, Landwirtschaft, Gewässerschutz und Naturschutz sowie VertreterInnen von allen Verwaltungsebenen konnten die aktuellen Problembereiche und Herausforderungen konstruktiv diskutiert sowie zukünftige Kooperationsmöglichkeiten erarbeitet werden. „Best Practice Beispiele“ aus der Praxis boten gute Anregungen für zukünftige Lösungsmöglichkeiten durch intensive Zusammenarbeit auf allen Ebenen.

Am 8. Juni wurden im Rahmen einer Exkursion projektrelevante Hotspots im Enns- und Paltental besichtigt. Ziele waren die Gemeinde St. Lorenzen im Paltental,Natura 2000 Gebiete entlang der Enns und der Stoderzinken mit der Lysimeter- und Wetterstation der HBLFA Raumberg-Gumpenstein. ExpertInnen stellten die Problemschwerpunkte an Ort und Stelle dar und diskutierten mit den WorkshopteilnehmerInnen über mögliche Lösungsansätze.

Die Ergebnisse des Workshops bilden eine wichtige Grundlage für die transnationale Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung von Maßnahmen für den nachhaltigen Gewässerschutz. Das Programm wurde gemeinsam mit den österreichischen Projektpartnern (BMLFUW, Sektion Forst, MA 31 Wien, BOKU (IRUB, Waldbau), Bundesamt für Wald, Naturgefahren und Landschaft, Länder Oberösterreich und Steiermark sowie Wildbach- und Lawinenverbauung Steiermark Nord und Naturschutzbund, Bezirksstelle Ennstal und Ausseerland) gestaltet.

_R___a_2017camarodwss____par04dbf25dfa13622cc2b65eade21bb2e5_dat1498731005 1. Nationaler Stakeholder-Workshop im Rahmen des Interreg Projektes CAMARO-D