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ImageDie offizielle Geburtsstunde des Forschungsstandortes Raumberg-Gumpenstein ist in der formellen Gründung der „Bundesversuchsanstalt für alpine Landwirtschaft" in Admont im Jahr 1947 - am ehemaligen Standort der Reichsforschungsanstalt für alpine Landwirtschaft - zu sehen.

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1953 wurde die Liegenschaft Gumpenstein mit dem Schloss und den Wirtschafts- und Nebengebäuden von der Republik Österreich erworben, um eine schrittweise Umsiedlung des Forschungsbetriebes nach Irdning zu ermöglichen. Am 24.11.1956 wurde die Bundesanstalt Gumpenstein und gleichzeitig die HBLA Raumberg im Rahmen eines großen Festaktes feierlich eröffnet. Die Wurzeln der nunmehrigen „Höheren Bundeslehr-
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und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein" reichen allerdings bis ins vorvorige Jahrhundert zurück. Bereits im Jahre 1889 wurde ein alpiner Versuchsgarten auf der Sandlingalm bei Bad Aussee als „alpwirtschaftliche Versuchsstation" der k.k. Samen-Kontroll-Station in Wien betrieben. Ab dem Jahr 1909 wurden landwirtschaftliche Versuche auf einer „Weideversuchsstation" am Karglgut bei Bad Mitterndorf durchgeführt. Schon im Jahr 1904 wurde die Außenstelle für Moorwirtschaft in Admont der landwirtschaftlich chemischen Versuchsstation in Wien eingerichtet. Im Jahr 1939 wurde das Personal der Moorwirtschaft in die neu
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gegründete Reichsforschungsanstalt für alpine Landwirtschaft eingegliedert. Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein unterhält bis heute eine wichtige Außenstelle am Standort Admont. Die Aufgaben der HBLFA Raumberg-Gumpenstein haben sich im Laufe der Zeit ganz erheblich verändert. War es ursprünglich das vorrangige Ziel, die Produktionsleistung im pflanzlichen und tierischen Bereich zu verbessern, so stehen heute Fragen zum Schutz und zur Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen im Vordergrund. Neue Strategiefelder, wie beispielsweise der Klimawandel, die Kulturlandschaft, der Bodenschutz, die Biodiversität, die biologische Landwirtschaft, die Tiergesundheit, der Tierschutz sowie die Qualität
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der erzeugten landwirtschaftlichen Produkte bestimmen heute die Forschungsinhalte. Durch die sukzessive Öffnung der HBLFA in den vergangenen Jahren kann das erarbeitete Wissen rasch und effizient an die unterschiedlichen Zielgruppen weiter gegeben werden. Ganz wichtig ist aber, dass das Feedback unmittelbar in neue nationale und zunehmend internationale Forschungsprojekte einfließt. Damit ist sicher gestellt, dass die Forschung der HBLFA immer am Puls der Zeit ist. Über all diese Jahre war es das oberste Ziel der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, mit den Forschungsprojekten wichtige Fragen der österreichischen Landwirtschaft zu bearbeiten, um für die praktizierenden Landwirte der erste Ansprechpartner für Lehre, Beratung und Forschung zu sein.

 

 

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