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Im November 2009 fand die Biotagung des LFZ Raumberg-Gumpenstein statt, diesmal mit einem ackerbaulichem Thema.

Die von DI Waltraud Hein und Mitarbeitern aus dem Bioinstitut Moarhof organisierte Tagung wurde im Rahmen einer Kooperation an der HLFS St. Florian abgehalten, weil diese Schule zentral und verkehrstechnisch günstig liegt und die Ackerbauern überwiegend in diesem Gebiet ihre Betriebe haben.

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Rund 100 Interessenten aus Österreich, aber auch aus Südtirol, Bayern und Tschechien waren nach St. Florian gekommen, um dort Informationen über diverse Sonderkulturen zu erhalten. Zu den Sonderkulturen zählen jene, die nur auf kleinen Flächen und von wenigen Betrieben angebaut werden, wie Mohn, Öllein, Hanf, Gewürze, Teekräuter oder andere Heilpflanzen. Die Vielfalt dieser Kulturen ist enorm und die Voraussetzung, solche Kulturen anzubauen, erfordert neben einer gewissen Risikobereitschaft vor allem viel Interesse, Wissen und Know-how. Beginnt sich ein Betriebsleiter für eine derartige Kultur zu interessieren, darf er nicht nur den damit verbundenen hohen Deckungsbeitrag sehen, sondern er muss sehr wohl auch die hohen Investitionskosten und eine hohe Anzahl an Arbeitsstunden, oft auch Handarbeit, im Auge behalten. Außerdem muss sich jeder Landwirt vor dem Anbau einen Abnehmer für diese Sonderkulturen sichern, möglichst mit einem fix vereinbarten Preis. Dass die Produktion von Blättern und Blüten für Tees, Gewürzen, Heilkräutern und ähnlichen Kulturen höchstes Qualitätsmanagement vom produzierenden Landwirt verlangt, liegt auf der Hand.
So unterschiedlich die Kulturen auch waren, die von den einzelnen Referenten vorgestellt wurden, und zwar in ihrer Gesamtheit, also vom botanischen Ursprung über den pflanzenbaulichen Teil bis hin zur Verarbeitung und Vermarktung, so war die Grundaussage doch überall eine ähnliche: „Landwirte, es gibt noch Möglichkeiten für Alternativen, es besteht dringender Bedarf an heimischen Rohstoffen!" Auch wenn Sonderkulturen dem Landwirt viel abverlangen, so liegt in diesen Pflanzen noch viel Potenzial!
Die Kooperation mit der HLFS St. Florian funktionierte bestens, alle benötigten Ressourcen wurden zur Verfügung gestellt. Auch die Verpflegung der Tagungsteilnehmer an der HLFS St. Florian wurde zu aller Zufriedenheit vom Personal der Schule durchgeführt, sowohl die Kaffeejause als auch das Mittagessen waren sehr gut und reichhaltig. Somit steht einer Wiederholung dieser gemeinsamen Abwicklung einer Ackerbautagung in Zukunft nichts im Wege.