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Pisa- was sonst?
Sprachreise nach Italien

Im Mai 2011 waren unsere "Italiener" in der Toskana unterwegs. Hier der Reisebericht und

Fotos

Italienreise der vierten Jahrgänge - TOSKANA

Am Montag, dem 2. Mai, setzte sich unser Bus Richtung Italien in Bewegung. Unterwegs sammelten wir noch einige Mitschüler auf. Zuerst führte uns die Fahrt durch das Kanaltal und an der Poebene vorbei nach Modena. Dort besichtigten wir den Balsamico-Betrieb der Familie Malpighi, wo wir nach der Führung einige Sorten des vorzüglichen Balsamico-Essigs verkosten durften. Danach fuhren wir weiter in unsere Unterkunft, das Hotel „Eco del Mare“ in dem Küstendorf Marina di Massa.

Der zweite Tag unserer Reise führte uns nach Siena, wo wir eine interessante Führung durch die Stadt genießen durften. Auf der Piazza del Campo konnten wir uns einen Eindruck verschaffen, wie das jährlich stattfindende Pferderennen, der Palio, abläuft. Am Nachmittag durften wir nach ein paar fehlgeschlagenen Versuchen – unser Busfahrer fand erst die richtige Straße, als Frau Eder einsprang und das Navigationsgerät ablöste – endlich den schiefen Turm von Pisa aus der Nähe bewundern.

Am Mittwoch wurden wir durch die Hauptstadt der Toskana, Florenz, geführt. Wir besichtigten viele Sehenswürdigkeiten, wie z. B. den Dom, den Ponte Vecchio und die Figur des David von Michelangelo. Anschließend schauten wir uns ein Weingut im Chianti-Gebiet an. Eine Kostprobe war natürlich inkludiert. Unterwegs genossen wir den Ausblick auf die für die Toskana typische, hügelige Landschaft mit ihren Pinien, Zypressen, Olivenbäumen und Weinreben.

Tags darauf reisten wir von unserem Hotel ab, wobei wir uns nur ungern vom Meer, dem schönen Sandstrand, dem hoteleigenen Pool und vor allem dem vorzüglichen Essen trennten, um uns der Heimat wieder ein Stück zu nähern. Am Vormittag besuchten wir eine Parmesanproduktion in der Nähe von Parma, wo wir uns auch ausreichend mit dem Käse eindeckten. Die Weiterfahrt nach Verona verging, dank der großartigen DJ-Künste unseres Busfahrers, wie im Flug. Dort angekommen, halfen uns die hervorragenden Ortskenntnisse unserer Lehrerin Frau Wedenig, uns in der wunderschönen Altstadt schnell zurechtzufinden. Wir besichtigten unter anderem die Arena, den Balkon von Julia – über deren linke Brust „mussten“ wir alle streichen, weil es Glück bringt – sowie die mittelalterliche Festung von Verona. Im Anschluss bezogen wir unser Quartier in Padua.

Am nächsten Tag ging es leider schon wieder heimwärts, davor besuchten wir jedoch noch eine Produktionsstätte des berühmten Prosciutto von San Daniele, wo wir ein letztes Mal vorzüglich bewirtet wurden. Am Abend ging eine schöne und abwechslungsreiche Woche, die uns Italien ein Stück näher gebracht hat und die uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird, zu Ende.

Bericht von Vincent Cazan, Christoph Marl und Michael Steiner