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Lehrforst
Ein Teil der 4B, die Projektgruppe Maschinenhalle, hatte im Zuge des Projektunterrichtes die Möglichkeit, beim Erbauen einer Halle Eindrücke zu sammeln. Von Beginn an.

 

Begonnen wurde mit der Planung,  in unserm Fall hieß es aber erst einmal, ein Projekt zu suchen. Da Herr Meierl schon lange eine Maschinenhalle im Lehrforst benötigte und die Schule nur im Rahmen eines Projektes diesen Bau finanzieren konnte, hatten wir schon bald unser Projekt gefunden. Rasch wurden die ersten Skizzen gezeichnet, den Plan erstellte ein Mitarbeiter von Gumpenstein für uns. Allerdings wollten wir die Halle in Rundholzbauweise ausführen, da wir dadurch etwas Neues lernten. Als Statiker beauftragten wir DI Martin Fritz aus Stainach. Schon bald konnte auch die Einreichung mit allen nötigen Dokumenten erfolgen. Anschließend wurden etliche Baufirmen kontaktiert, um genügend Angebote zum Vergleich zu haben.

Es konnten die Firmen Kohlbacher den Rundholzbau, Pilz für die Betonarbeiten, Danglmaier für die Erdbewegung und SDS für die Dacheindeckung gewonnen werden. Alles war an einen engen Zeitplan gekettet. Kaum war die Fläche gerodet, war auch schon der Bagger im Einsatz. Die Betonarbeiten gingen zügig voran. Da nicht immer die gesamte Gruppe beim Arbeiten mithalf, konnte nebenbei auch am Projekthandbuch und an einer Projektpräsentation gearbeitet werden. Eine Filmgruppe hielt alle Ereignisse fest und konnte auch Bild- und Filmmaterial für die Präsentation sammeln. Im Mai war es dann endlich soweit.

Der LKW der Firma Kohlbacher bewegte sich Richtung Lehrforst und hatte das nötige Werkzeug im Gepäck. Es wurde gefräst, geschnitten und festgeschraubt. Zwei Tage später konnten wir uns über die stehende Halle freuen. Die Halle wurde dann noch verschalt. Das Dach wurde gemacht. Die Holzknechte fertigten die Tore für die Halle, um sie winterfest zu machen.

Als Abschluss machten wir auch noch eine Exkursion zur Firma Kohlbacher nach Edelschrott, bei der wir etliche Bauprojekte in der Umgebung besichtigten. Wir möchten uns dafür noch einmal herzlich bedanken. Für uns war das gesamte Projekt sehr lehrreich, da wir viele Einblicke in verschiedenste Arbeiten erhielten. Wir sahen, dass es nicht immer leicht ist, aber auch, dass Arbeiten Spaß macht.

Zum Schluss gilt auch ein Dank an unsere Projektbetreuer, Herrn Luidold und Herrn Schwab, die immer Geduld mit uns hatten, wenn wir einmal nicht weiter wussten und uns nötigenfalls wieder in die richtige Richtung gelenkt haben.

Christoph Marl, Projektgruppe Maschinenhalle 2011