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Chickenstar 5000
Dokumentation der Projektstudie 4A 2005-06

Betreuer: Ing. Reinhard Wolf

Mit unserem Projekt ermöglichen wir eine unabhängige, mobile Hühnerhaltung! Der 4. Jahrgang begann mit einem neuen Unterrichtsgegenstand: Projektstudienmanagement oder kurz PSMG.

In unseren ersten drei Einheiten wurden wir kurz darüber informiert, was wir in diesem Fach machen würden. Und es stellte sich heraus, dass wir unser Projekt selbst auswählen konnten. Die Themenvorschläge waren sehr unterschiedlich. Unsere Gruppe, bestehend aus Mattle Siegfried, Schröcker Johannes, Gruber Josef, Rebernig Martin, Schulz Heimo, Ischlstöger Michael und geleitet von Herrn Ing. Reinhard Wolf, hat sich für den Bau eines mobilen Hühnerstalls entschieden.

Mit diesem Projekt wollten wir einen besonderen Hühnerstall für unseren Lehrhof schaffen, der auch Vorbild für Nachbauten sein sollte. Nachdem wir uns ausreichend über rechtliche Bestimmungen, bereits bestehende Systemhütten und deren Funktion, sowie bei Herrn Ing. Max Gala von der IGV Huhn informiert hatten, suchten wir nach einem geeigneten Unterbau für unseren Stall, der nach unseren Plänen 4,50 m lang und 2,50 m breit sein sollte.

Da sich aber außer einer stabilen Achse eines ehemaligen Güllefasses nichts auftreiben ließ, schweißten wir mit Hilfe von Herrn Stuhlpfarrer aus Gumpenstein einen völlig neuen Rahmen. Darauf schraubten wir einen stabilen und langlebigen Boden aus Schaltafeln und mit Kanthölzern aus Lärche, der Stärke 8 x 8 cm, ein Gerüst, welches schon auf die Nutzung als Hühnerstalles ausgelegt war.

Ing. Wolf
Ing. Wolf

Die Wände wurden mit einer steirischen Holzschalung verkleidet. Das um 30° geneigte Dach besteht aus isolierten, profilierten Blechpanelen, da sich diese am besten mit einer Firstentlüftung kombinieren lassen und vor allem im Sommer vor zu großer Hitze im Stall schützen. Die Hütte ist nach den Richtlinien von Bio Ernte Austria gebaut. Daher ist unser Wagen in zwei Hälften geteilt. In einer Hälfte ist die Fütterung mit 2 Rundfutterautomaten und die Rundtränke über dem Kotkasten. Hier befinden sich auch 6 m Sitzstangen. Auf den Mindestabstand von 30 cm von abgerundeter Stange zu Stange wurde natürlich geachtet.

Die 5 m² Lattenrost lassen sich relativ leicht zum Reinigen entfernen. Sollte man komplett ausmisten müssen, so öffnet man die Flügeltüre an der Rückseite des Hängers und man kann problemlos entmisten. In der anderen Hälfte befinden sich die 10 Legenester und reichlich Einstreu mit Dinkelspelzen im Scharrraum, wo sich die Tiere wohl fühlen. Von hier gelangen die Tiere auch über zwei entgegengesetzt angebrachte Auslauföffnungen in den Auslauf. Die Öffnungen haben eine Größe von 60 x 40 cm. Die 4 Fenster sind vergittert sowie verglast (Kunststoff) und können bei Bedarf problemlos geöffnet werden. Bei der Installation von Strom und Wasser unterstützten uns unsere zwei Haustechniker Schnedl Otto und Stieg Herbert. Als Auslauf stehen den 30 Tieren rd. 500 m² Grünfläche zur Verfügung. Als Außenscharrraum bzw. überdachter Vorplatz dient eine 3 m breite Markise. Den Boden des Vorplatzes haben wir mit Schotter 15 cm bedeckt und darüber Rindenmulch gegeben.

Natürliche Strukturen, wie Bäume und Sträucher sind im Auslauf genügend vorhanden. Sie bieten Schutz vor Wind und Sonne, erhöhen die Attraktivität der Futtersuche und bieten Deckung für ein natürliches Staubbad. Falls Sie Gefallen an unserem Projekt gefunden haben, sich informieren oder unseren Chickenstar besichtigen möchten, dann kommen Sie einfach zum Lehrhof der HBLFA Raumberg – Gumpenstein in Trautenfels.

Konstruktionsplan

Bau des Chickenstars