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Multifunktionalität und Bewirtschaftungsvielfalt im Grünland

 
Datum der Datei: 14.01.2014 14:31:03
Mime Typ: pdf (Mime Type application/pdf)
Dateigröße: 90.40625 kb
MD5-Hash: v.a5b79a25d6ee4b432513280c782d19a2

 


Die Multifunktionalität und Bewirtschaftungsvielfalt des österreichischen Grünlandes hebt sich insgesamt betrachtet sehr deutlich und positiv von intensiven Grünlandregionen Europas ab, wenngleich in einigen Gunstlagen auch Tendenzen zur Intensivierung mit all ihren negativen Begleiterscheinungen erkennbar sind. Zahlreiche positive Umweltleistungen sind eng mit der traditionellen, nachhaltigen Nutzung der Wiesen und Weiden von den Tallagen bis in den Almenbereich verbunden. Einige dieser Leistungen sind sogenannte „non-marketable functions“, die zwar eine immer stärker werdende Nachfrage durch die gesamte Bevölkerung jedoch keinen klassischen Marktpreis aufweisen. Die Landwirtschaft ist sich in einem hohen Maße des Stellenwertes einer ökologischen, standortangepassten Bewirtschaftung des Grünlandes bewusst und verzichtet auf eine Produktionsmaximierung. Dies erfordert jedoch auch zukünftig eine entsprechende Unterstützung, um einerseits die Aufrechterhaltung einer flächendeckenden Bewirtschaftung und damit zugleich auch die essentiellen Funktionen und vielfältigen Umweltleistungen sicherzustellen. Zitat TÖDTER (1994): „Wenn sich die Berglandwirtschaft an den Naturgegebenheiten orientiert, bildet sie eine naturverträgliche Kreislaufwirtschaft, womit auch die Begründung für ihre besondere Förderung gegeben ist“. Dieser unter dem Aspekt „Hoffnungsschimmer für Alpine Kulturlandschaften“ getroffenen Aussage haben sich erfreulicherweise zahlreiche (agrar)politische Entscheidungsträger bei der im Dezember 2009 in Alpbach abgehaltenen Berggebietskonferenz angeschlossen und ein klares Bekenntnis zur flächendeckenden Erhaltung und Unterstützung der Berglandwirtschaft auch über die derzeit laufende Finanzperiode hinaus, abgegeben.

 

Pötsch, E.M. (2010): Multifunktionalität und Bewirtschaftungsvielfalt im Grünland. 16. Alpenländisches Expertenforum zum Thema "Biodiversität im Grünland", Gumpenstein, LFZ Raumberg-Gumpenstein, 11. März 2010, 1-10

 

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