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Status quo und Entwicklung des Extensivgrünlandes im Alpenraum

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MD5-Hash: v.aed27551cf2e81ce92bf5993226809b6

 


Extensivgrünland nimmt eine ganz besondere Rolle in der Bereitstellung multifunktionaler Leistungen durch die alpenländische Landwirtschaft ein. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger in der Produktion hochwertigen Grundfutters sondern vielmehr in unterschiedlichen ökologischen Funktionen wie Artenvielfalt, Erosions-, Boden- und Gewässerschutz sowie als markantes und unverzichtbares Element unserer Kultur- und Erholungslandschaft. Extensivgrünland unterliegt einem sehr starken Strukturwandel, der in den günstigeren Lagen von einer zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft und /oder der verstärkten Nachfrage nach alternativen Energiequellen geprägt ist. In den Berggebieten hingegen bestimmt vor allem die Nutzungsaufgabe die negative Entwicklung von Extensivgrünland und führt damit zu dramatischen Veränderungen der Kulturlandschaft. Bisher konnte hier durch gezielte Maßnahmen in den Programmen zur ländlichen Entwicklung noch einigermaßen gegengesteuert werden, durch die knapper werdenden finanziellen Ressourcen ist jedoch zu befürchten, dass Extensivgrünland zukünftig noch stärker unter Druck gerät. Die Aufgabe der Nutzung von Extensivgrünland bedeutet aber nicht nur den Verlust der Produktionsleistung sondern auch den Verlust all jener multifunktionalen Leistungen, die von sehr vielen Menschen gerne in Anspruch genommen werden. Es braucht daher einen Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft sowie auch zukünftig eine entsprechende Unterstützung auf europäischer und nationaler Ebene, um diese wichtige Form der Landnutzung zu erhalten. Damit kann auch die Produktionsbereitschaft gesichert werden, die im Hinblick auf immer knapper werdende Ressourcen und extrem schwankende, instabile Märkte zukünftig noch sehr große Bedeutung erlangen kann.

 

Pötsch, E.M., Krautzer, B. und Buchgraber, K. (2012): Status quo und Entwicklung des Extensivgrünlandes im Alpenraum. 17. Alpenländisches Expertenforum, LFZ Raumberg-Gumpenstein, 1-9.

 

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