Sie benutzen eine uralte Version von Microsofts InternetExplorer.
Diese Version wird von unserer Website nicht mehr unterstützt.
Bitte aktualisieren Sie Ihren InternetExplorer oder wechseln Sie zu einem anderen modernen Browser.

Downloads

Download im Detail

Weideböden als Pflanzenstandorte

red Downloads - Umweltressourcen im Grünland - Weideböden als Pflanzenstandorte
 
pdf Downloads - Umweltressourcen im Grünland - Weideböden als Pflanzenstandorte
Datum der Datei: 03.12.2013 09:22:11
Mime Typ: pdf (Mime Type application/pdf)
Dateigröße: 826.95801 kb
MD5-Hash: v.8beed8fa184d1dbb2b4aba5b2cf8352a

 


In Österreich wird zur Zeit sehr intensiv die Kurzrasenweide mit Milchkühen propagiert. Deswegen wurden die Auswirkungen einer intensiven Rinderbeweidung auf ausgewählte physikalische und chemische Bodeneigenschaften in einer repräsentativen Koppelweide im Steirischen Ennstal untersucht. Eine intensive Rinderbeweidung führt zu einer ausgeprägten Oberbodenverdichtung insbesondere in der Tiefenstufe 5-10 cm, zu einer Degradierung der Bodenstruktur und zu einer Krumenpseudovergleyung. Davon profitieren in erster Linie Gefäßpflanzenarten wie Ranunculus repens, Agrostis stolonifera oder Poa annua. Außerdem kommt es zu einer markanten Nährstoffanreicherung im Oberboden insbesondere mit Kalium, Stickstoff, Phosphor und Bor. Innerhalb der Weidekoppel existiert ein permanenter Transfer von Bodennährstoffen (insbesondere Kalium und Stickstoff) und organischer Substanz durch die Weidetiere. Daher variiert das Nährstoffangebot für die Vegetation sowohl kleinräumig auf der Ebene einzelner Exkrementstellen als auch großräumig zwischen verschiedenen Weidebereichen. Insbesondere der Weideeingang stellt eine bedeutende Nährstoffanreicherungszone dar, während die unbetretene und ungedüngte „Zaunfläche“ eine markante Nährstoffabreicherungszone und Rückzugsgebiet für tritt- und weideempfindliche Gefäßpflanzenarten repräsentiert.

At present, in Austria there is an attempt to propagate intensive cattle grazing. Therefore, the effects of trampling and cattle grazing on selected soil physical and chemical properties at the scale of a representative paddock in a mountainous region in Austria were investigated. Excessive trampling and cattle grazing lead to a distinct soil compaction especially in the 5-10 cm soil layer, resulting in stagnant water conditions, and to an accumulation of nutrients in topsoil (mainly potassium, nitrogen, phosphorus, boron). Furthermore, there is a permanent transfer of soil nutrients (mainly potassium and nitrogen) and organic matter by grazing cattle within a paddock, creating a spatial heterogeneity in soil nutrient content.

Bohner, A., Tomanova, O. (2007): Weideböden als Pflanzenstandorte. Mitteilungen der Österreichischen Bodenkundlichen Gesellschaft, Heft 74, 28-34

 

Download

_R___2007_mitt._d._oesterr._bodenkundl._ges._bohner____pard17bd8b3bfd7d5d32c3c15735e42bc70_dat1386055331 Downloads - Umweltressourcen im Grünland - Weideböden als Pflanzenstandorte