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Kategorie: Umweltressourcen im Grünland

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anlagetechnik_und_saatgutmischungen_fr_die_begrnung_im_obstbau.pdf
Anlagetechnik und Saatgutmischungen für Begrünungen im Obstbau
Dateigröße: 28.86816 kb
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 08.01.2014 11:53:25
Downloads:1392

Die wesentliche Zielsetzung einer dauerhaften Begrünung im Obstbau liegt im Erreichen einer dichten, strapazfähigen Vegetation mit möglichst geringem Pflegebedarf. In der Praxis sind Obstgartenbegrünungen aber pflegeintensiv und der damit einhergehenden ständigen mechanischen Belastungen nicht gewachsen. Daraus resultieren verdichtete, offene und meist mit unerwünschten Unkräutern bewachsene Fahrgassen. Die Grundlage jeder gelungenen Begrünung ist ein erfolgreiches Zusammenspiel von passender Saatgutmischung und richtiger Anlagetechnik. Die Anlagetechnik ist für eine optimale Vorbereitung des Bodens, ein entsprechend feines Saatbett sowie eine gleichmäßige, seichte Ablage des Saatgutes sowie eine ausreichende Rückverfestigung des Bodens verantwortlich. Dies ermöglicht der Ansaat einen schnellen, kompakten Aufgang und damit auch einen schnellen Erosionsschutz. Eine gut etablierte Saatgutmischung ist die Voraussetzung für eine sich daraus entwickelnde dauerhafte, dichte, strapazierfähige Begrünung. In der Praxis werden diese Zielsetzungen sehr oft nicht erreicht. Die Frage, ob dabei ein mangelhafter Einsatz der Begrünungstechnik, eine für die speziellen Bewirtschaftungsbedingungen des Betriebes nicht geeignete Saatgutmischung oder Fehler bei der Pflege der Begrünung für den Misserfolg verantwortlich zeichnen, ist meistens nicht so einfach zu beantworten. Allerdings kann man im Gespräch mit betroffenen Betriebsleitern sehr schnell feststellen, dass die notwendige Auseinandersetzung mit den Ursachen einer nicht zufriedenstellenden Begrünung aus Mangel an Fachwissen meistens nicht stattfindet. Der nachstehende Artikel soll daher die Grundlagen einer erfolgreichen Begrünung, von der Anlagetechnik bis hin zur Auswahl und richtigen Pflege der Begrünungsmischungen beleuchten und die für deren erfolgreiche und dauerhafte Etablierung wesentlichen Faktoren erläutern. Wobei sich die Autoren schon im Vorfeld als obstbauliche Laien zu erkennen geben möchten und hoffen, mögliche Unvereinbarkeiten zwischen den aus ihrer fachlichen Expertise heraus gemachten Vorschlägen und den notwendigen Abläufen bei der Bewirtschaftung der Obstgärten nicht übersehen zu haben.

 

Krautzer, B., Graiss, W., 2011: Anlagetechnik und Saatgutmischungen für Begrünungen im Obstbau. Tagungsbeilage Fachtagung der Erwerbsobstproduzierenden, 19.01.2011, Leonding.

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anlagetechnik_und_saatgutmischungen_fr_die_begrnung_von_weingrten.pdf
Anlagetechnik und Saatgutmischungen für die Begrünung von Weingärten
Dateigröße: 32.6123 kb
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 08.01.2014 11:52:38
Downloads:2376

Die wesentliche Zielsetzung einer dauerhaften Weingartenbegrünung liegt im Erreichen einer dichten, strapazfähigen Vegetation mit möglichst geringem Pflegebedarf. In der Praxis sind Weingartenbegrünungen aber pflegeintensiv und der damit einhergehenden ständigen mechanischen Belastungen nicht gewachsen. Daraus resultieren verdichtete, offene und meist mit unerwünschten Unkräutern bewachsene Fahrgassen. Eine erfolgreiche Begrünung gelingt nur durch das Zusammenspiel der richtigen Saatgutmischung mit optimierter Anlagetechnik. Die Artenwahl entscheidet über Ausdauer, Regenerationsvermögen und Pflegeaufwand. Im nachstehenden Artikel werden Möglichkeiten und Konzepte einer erfolgreichen, dauerhaften und pflegearmen Weingartenbegrünung diskutiert.

 

Krautzer, B., Graiss, W., 2010: Anlagetechnik und Saatgutmischungen für die Begrünung von Weingärten. Bericht zum Bodenseminar 2010 "Weinbergsböden", LFS Silberberg, Leibnitz, 19-22. Krautzer, B., Graiss, W., Haslgrübler, P., 2010: Die Kulturlandschaft als Quelle für naturschutzfachlich wertvolles Saat- und Pflanzgut. Tagungsband Gewinnung, Produktion und Verwendung von Wildpflanzen und Saatgut, LFZ Raumberg-Gumpenstein, 1-9.

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2009_tuexenia_29_bohner.pdf
Artenreiche montane Rasengesellschaften auf Lawinenbahnen des Nationalparks Gesäuse (Österreich) (Species-rich montane grasslands on avalanche tracks in the Gesäuse National Park (Austria))
Dateigröße: 2.82364 mb
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 03.12.2013 09:52:51
Downloads:872

Das Ziel dieser Untersuchung war, Erkenntnisse über die Bedeutung von Lawinenbahnen für die Biodiversität zu gewinnen. Dazu wurden im Nationalpark Gesäuse (Steiermark, Österreich) 16 Pflanzenbestände in drei ausgewählten Lawinenbahnen pflanzensoziologisch untersucht, vegetationsökologisch charakterisiert sowie mit Vegetationstabelle, bodenkundlichen Analysedaten und topographischen Parametern dokumentiert. Außerdem erfolgte eine Bestandsaufnahme der Schmetterlinge. Die Pflanzenartenvielfalt wurde mit verschiedenen Diversitäts-Indizes beurteilt. Die Ursachen für den Artenreichtum in den untersuchten Lawinenbahnen werden diskutiert. Die Pflanzenbestände wurden überwiegend zum Origano-Calamagrostietum variae gestellt; eine Einzelaufnahme wurde dem Seslerio-Caricetum sempervirentis zugeordnet. Im Origano-Calamagrostietum variae dominieren Arten mit hemikryptophytischer Lebensform; Therophyten erreichen die zweithöchste Deckung. Die Pflanzengesellschaft wird von CSR-, CS- und C-Strategen aufgebaut; alle anderen Lebensstrategietypen haben keine Bedeutung. Das Origano-Calamagrostietum variae ist eine artenreiche, natürliche Dauergesellschaft, in der mäßiger Stress und schwache Störung die Artenzusammensetzung maßgeblich bestimmen. Aktive Lawinenbahnen auf sehr flachgründigen, steinigen, nährstoffarmen, basenreichen Rendzinen in lokalklimatisch wärmebegünstigten steilen Hanglagen der montanen Höhenstufe zählen zu den arten-, blüten- und aspektreichsten und somit ökologisch wertvollsten Vegetationsformationen im Nationalparkgebiet. In den kräuterreichen Pflanzenbeständen wurden im Durchschnitt 71 Gefäßpflanzenarten und 5 Moosarten pro 20 m² Aufnahmefläche gefunden. Mit dieser hohen Phytodiversität und dem Blütenreichtum ist auch eine große Artenvielfalt bei den Schmetterlingen verbunden. Die untersuchten Lawinenbahnen weisen nicht nur ein hohes Maß an Naturnähe auf, sie dürften auch der ursprüngliche Lebensraum einiger Pflanzenarten des Wirtschafts- und Extensivgrünlandes der Tallagen sein. Auf Grund ihrer hohen naturschutzfachlichen Bedeutung müssen Lawinenbahnen als ganzes geschützt werden. Periodische oder episodische Lawinenabgänge sind Voraussetzung für die Existenz dieser störungsgeprägten Ökosysteme. Unterhalb von Lawinenbahnen dürfen daher keine Gebäude oder Infrastrukturen errichtet werden, weil diese Bautätigkeit Schutzobjekte erzeugt. Dadurch entsteht ein Bedarf für Schutzmaßnahmen, vor allem in Form von Lawinenverbauungen und Aufforstungen, wodurch Lawinenabgänge verhindert werden.

 

The aim of this study was to gain knowledge on the importance of active avalanche tracks for biodiversity. Therefore, 16 plant stands on three different avalanche tracks in the national park “Gesäuse” (Styria, Austria) were examined from a phytosociological and vegetation-ecological point of view and documented with a vegetation table, soil analysis data and topographical parameters. Additionally, butterfly species were recorded. Plant species richness was evaluated using different diversity indices. Furthermore, the reasons for the high plant species density found on avalanche tracks are discussed. The plant stands investigated belong mainly to the Origano-Calamagrostietum variae; one stand is classified as Seslerio-Caricetum sempervirentis. In the Origano-Calamagrostietum variae hemicryptophytes are prevailing; therophytes reach the second highest vegetation cover. The plant community is dominated by CSR strategists, stress-tolerant competitors and competitors; all other life strategy types are of no importance. The Origano-Calamagrostietum variae is a species-rich disclimax community. Moderate stress and low intensity of disturbance determine species composition. On the avalanche tracks investigated, the soils are very shallow, stony, nutrient-poor, base-rich rendzinas developed over limestone debris. The sites are steep and mainly east-facing slopes in the montane belt. Under these conditions, the vegetation is characterized by a high species density. The average number of vascular plant species within a plot size of 20 m² is 71, and the number of bryophyte species is 5. The colourful blooming, species-rich plant stands are dominated by herbs, resulting in a high aesthetic value and an increased diversity of butterflies. The avalanche tracks investigated show not only a high naturalness, it seems that they are also the original habitat for some plant species of extant grassland. In consequence of their high nature conservation value active avalanche tracks have to be protected as a whole. Disturbances by periodical or episodical avalanche events are the precondition for the existence of these near-natural ecosystems. Hence, below avalanche tracks the establishment of buildings and infrastructure should be prevented, because this building activity entails protective measures in the form of avalanche barriers and reforestation, leading to a suppression of avalanches. 

 

Bohner, A., Habeler, H., Starlinger, F., Suanjak, M. (2009): Artenreiche montane Rasengesellschaften auf Lawinenbahnen des Nationalparks Gesäuse (Österreich). Tuexenia 29: 97-120

&nsbp;
Genbank_Abschlussbericht.pdf
Aufbau eines Langzeitlagers für Saatgut von Gräsern und kleinkörnigen Leguminosen
Dateigröße: 504.04 KB
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 23.04.2014 09:44:51
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Der Aufbau einer Genbank für Gräser, Kräuter und kleinkörnige Leguminosen bedarf einiger Vorbereitungsarbeiten im Bereich Langzeitlagerung und Lagerhaltungssysteme (Datenbanken mit Beschreibung und Dokumentation) zur Nachvollziehbarkeit der Herkunft und der Erhaltung des Materials. In einem ersten Schritt wurde eine Datenbank nach Vorgaben der EURISCO eingeführt und die in Linz vorhandenen Akzessionen übernommen und in das Lagerhaltungssystem eingefügt. Neben der Sichtung der Akzessionen aus unserem Saatgutlager sollen in Zukunft auch Sammlungen in Zusammenarbeit mit Naturschutzabteilungen der Länder durchgeführt werden. Die Sichtung erfolgt nach Kriterien der Herkunft und dem landschaftskulturellen Wert.

 

Graiss, W., und B. Krautzer (2009): Aufbau eines Langzeitlagers für Saatgut von Gräsern und kleinkörnigen Leguminosen, Abschlussbericht LFZ Raumberg-Gumpenstein.

 

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Aufbau_Struktur_und_Bedeutung_der_Futterwerttabellen_fr_das_Grundfutter_im_Alpenraum.pdf
Aufbau, Struktur und Bedeutung der Futterwerttabellen
Dateigröße: 98.61 KB
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 14.07.2016 10:11:36
Downloads:1050
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ausbau_und_erweiterung_des_langzeitlagers_fr_saatgut_von_grsern_und_kleinkrnigen_leguminosen.pdf
Ausbau und Erweiterung des Langzeitlagers für Saatgut von Gräsern und kleinkörnigen Leguminosen
Dateigröße: 2.01592 mb
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 21.01.2014 12:13:36
Downloads:225

Das vorhandene Saatgut am LFZ Raumberg-Gumpenstein befindet sich zurzeit in einem Kühllager mit einer Temperatur von 4 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 50 %. Diese Bedingungen ermöglichen eine Lagerung mit ausreichender Vitalität von bis zu 20 Jahren. Da die meisten Sammlungen und Reproduktionen aus den 90er Jahren stammen, ist eine Überführung des Materials mit einer gleichzeitigen Beschreibung nach internationalen Richtlinien unumgänglich. Die Zielsetzungen gehen mit denen des Global Plan of Action (auf der 4. Technischen FAO-Konferenz in Leipzig 1996 von allen FAO-Mitgliedsländern einstimmig verabschiedet) konform: Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen für die Landwirtschaft zur fortgesetzten Nutzung. Der Erhalt dient einerseits der Pflanzenzüchtung, der direkten Verwendung oder Rückführung in die Landwirtschaft und anderseits für wissenschaftliche Zwecke. Einen wichtigen Aspekt dabei stellt die Erhaltung der Stabilität des Ökosystems dar, ein Teil dessen auch die Landwirtschaft ist. Es wurden während dem Verlauf des Projektes ca. 170 Herkünfte reproduziert und in das Langzeitlager überführt. In Zukunft soll neben der Reproduktion von Herkünften der 90er Jahre aus dem Lager des LFZ vermehrt Sammlungen in Zusammenarbeit mit Naturschutzabteilungen der Länder durchgeführt werden.

 

Graiss, W., Krautzer, B., 2012: Ausbau und Erweiterung des Langzeitlagers für Saatgut von Gräsern und kleinkörnigen Leguminosen. Abschlussbericht für die wissenschaftliche Tätigkeit Ausbau und Erweiterung des Langzeitlagers für Saatgut von Gräsern und kleinkörnigen Leguminosen (ReproGenSam 1).

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2006_die_bodenkultur_57_bohner0.pdf
Auswirkungen der Grünlandbewirtschaftung und Flächenstilllegung auf Vegetation, Boden, mikrobielle Biomasse und Futterqualität
Dateigröße: 2.04934 mb
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 15.01.2014 11:36:24
Downloads:782

Eine Gräser-dominierte und locker mit Fichten aufgeforstete Grünlandbrache (4 Fichten auf 50 m²) wurde mit einer benachbarten nährstoffärmeren und daher artenreicheren zweischnittigen, mäßig mit Gülle gedüngten Dauerwiese (Goldhaferwiese) vergleichend untersucht. Die Flächenstilllegung bewirkte innerhalb von 7 Jahren eine Verminderung der Vielfalt an Gefäßpflanzenarten und des Blütenangebotes, eine Veränderung in der Artenzusammensetzung der Vegetation zugunsten rhizombildender, schnittempfindlicher und schattenverträglicher Pflanzenarten, eine Verschiebung der Dominanzverhältnisse im Pflanzenbestand mit einer starken Ausbreitung von Festuca rubra ssp. rubra, eine Zunahme des Deckungsgrades der Moosschicht, eine Umstrukturierung im Lebensformenspektrum, eine Erhöhung der unterirdischen Phytomasse, eine Erweiterung des Wurzel:Spross-Verhältnisses, eine tiefere und gleichmäßigere Durchwurzelung des Bodens, eine etwas höhere oberirdische Phytomasse zum Zeitpunkt des ersten Schnittes in der Mähwiese, eine Verschlechterung der Futterqualität und eine Anreicherung einzelner Nährstoffe in der oberirdischen Phytomasse. Im Oberboden kam es zu folgenden Veränderungen der chemischen und mikrobiologischen Bodeneigenschaften: Anreicherung von Stickstoff-armen Humus, Erweiterung des C:N-Verhältnisses, leichte Zunahme der austauschbaren Acidität, Magnesium-Anreicherung durch Bioakkumulation und Verminderung der mikrobiellen Biomasse. Die Flächenstilllegung von montanem Wirtschaftsgrünland wirkte sich positiv auf einige physikalische Bodeneigenschaften aus; die Aggregatstabilität wurde geringfügig erhöht und infolge fehlender anthropogener Druckbelastung kam es zu keiner Oberbodenverdichtung und Krumenpseudovergleyung, was für intensiv genutzte Grünlandböden charakteristisch ist. Gräser-dominierte Grünlandbrachen haben auf Grund ihrer allmählichen Anreicherung von Stickstoff-armen Humus eine Senkenfunktion für das klimarelevante Gas CO2; außerdem erhöht sich dadurch die Stickstoff-Speicherkapazität des Oberbodens. Im frühen Stadium der sekundären Sukzession begünstigt eine geringe Stickstoff- und Kalium-Verfügbarkeit im Boden die Entstehung von Festuca rubra ssp. rubra-dominierten Grünlandbrachen auf sauren, tiefgründigen, unterzügig-frischen Böden in der montanen Höhenstufe. Diese gehen wegen der sehr langsamen Verbuschung und Verwaldung nicht sofort als landwirtschaftliche Nutzflächen verloren. Gräser-dominierte Grünlandbrachen haben für den Pflanzenartenschutz und für die Landschaftsästhetik zumindest in Gebieten mit flächenmäßig hohem Grünland-Anteil keine primäre Bedeutung.

 

A species-rich permanent meadow (Cardaminopsido halleri-Trisetetum flavescentis) with two cuts every year on a relatively nutrient-poor soil and an adjacent abandoned meadow, dominated by grasses, was investigated comparatively. The abandoned meadow was afforested with only few spruce trees (4 trees within 50 m²) and the adjacent permanent meadow was moderately fertilized with slurry. Abandonment caused within 7 years a reduction in vascular plant species richness, a decline in flowering plants, a change in plant species composition with increases in rhizomatous species, shade-tolerant species and species with low tolerance of frequent defoliation, an expansion of Festuca rubra ssp. rubra, an increase in cover value of the moss layer, a change in life forms, an increase in below-ground phytomass, an increase in root:shoot-ratio, a deeper and more uniform root distribution in the soil, a slight increase in above-ground phytomass at the time of first cut in the meadow, a reduced forage quality, and an accumulation of individual nutrients in the above-ground phytomass. In topsoil the following changes of soil chemical and microbial properties after abandonment were established: accumulation of nitrogen-poor humus, increase in C:N-ratio, slight increase in exchangeable acidity, increase in magnesium content due to bioaccumulation, and decrease in microbial biomass. Some soil physical properties were influenced positively: aggregate stability increased slightly and, because of the absence of mechanical compression by human influence, there was no soil compaction resulting in stagnant water conditions in topsoil. This later feature is typical for intensively managed grassland soils. Abandoned grasslands fulfil a sink function for atmospheric CO2, because of the gradual accumulation of nitrogen-poor humus. In addition, there is an increase in nitrogen-retention capacity of the topsoil. A low nitrogen- and potassium availability in the soil favours in early successional stage the development of Festuca rubra ssp. rubra dominated abandoned grassland on acid, deep, well-drained soils in the montane belt. This kind of abandoned grassland does not get lost immediately as agricultural area because of the inhibited growth of trees and shrubs. Abandoned meadows, dominated by grasses, are not very important for the floristic species protection and landscape aesthetics in mountainous regions.

 

Bohner, A., Öhlinger, R., Tomanova, O. (2006) Auswirkungen der Grünlandbewirtschaftung und Flächenstilllegung auf Vegetation, Boden, mikrobielle Biomasse und Futterqualität. Die Bodenkultur 57: 33-45

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2014_Expertenforum_Heuqualitt-vs-Trocknungsverfahren_Resch.pdf
Auswirkungen unterschiedlicher Trocknungsverfahren auf die Raufutterqualität
Dateigröße: 413.25 KB
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 30.04.2014 10:55:51
Downloads:1001

Am LFZ Raumberg-Gumpenstein wurde in den Jahren 2010 bis 2012 ein Systemvergleich zwischen drei unterschiedlichen Heutrocknungsverfahren, nämlich Bodentrocknung, Kaltbelüftung und Luftentfeuchtertrocknung, durchgeführt. Die Ergebnisse der chemischen und organoleptischen Untersuchungen zeigten, dass die Heubelüftungsverfahren qualitative Vorteile, insbesondere bei Rohprotein, β-Carotin, der OM-Verdaulichkeit und Futterenergie (ME und NEL) sowie bei den sensorischen Parametern Geruch, Farbe und Staubigkeit gegenüber der Bodentrocknung von Heu brachten. Unter den Bedingungen der insgesamt 11 Einzelversuche schnitt die Luftentfeuchtertrocknung in 5 Fällen besser ab als die Kaltbelüftung und in 9 Fällen besser als die Bodentrocknung. Technische Störungen wirkten sich bei Luftentfeuchtertrocknung in 4 Fällen negativ auf die Heuqualität aus. Während der Lagerung kam es in allen Trocknungsvarianten zu nicht unerheblichen Qualitätsverlusten an β-Carotin, OM-Verdaulichkeit und Futterenergie, wobei die Einbußen bei der Variante Bodentrocknung höher waren als bei Kaltbelüftung oder Luftentfeuchtertrocknung.

 

Impact of different  drying techniques on hay quality

In the years 2010 to 2012 a comparison of three different hay-drying-techniques was carried out at AREC Raumberg-Gumpenstein. The treatments „traditionell field drying“, „ cold air drying“ and „ dehumidification technique“ were tested with forage of permanent grassland, cut four times per year. The results of chemical and organoleptic analysis showed advantages of the two ventilation drying treatments in terms of hay quality compared with field drying, especially for crude protein, β-carotene, digestibility of organic matter and engery concentration but also for sensoric parameters like smell, colour and dust. In 5 of 11 trials the dehumidification technique significantly resulted in better hay quality than ventilation drying with cold air and in 9 cases better results could be achieved than by field drying. Technical disfunctions of the dehumidification technique caused negative effects on hay quality in 4 cases. During storage of hay quality losses concerning β-carotene, digestibility of organic matter and engery concentration occurred in all treatments, but werehighest in the case of traditional field drying.

 

Auswirkungen unterschiedlicher Trocknungsverfahren auf die Raufutterqualität. Tagungsbericht zum 19. Alpenländischen Expertenforum „Futterkonservierung – Aktuelle Entwicklungen in der Silage- und Heuproduktion“, LFZ Raumberg-Gumpenstein, 44-53.

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2013_alva-tagung_stretchfolien_resch.pdf
Auswirkungen von Sauerstoffbarriere-Stretchfolien und Anzahl an Wickellagen auf Gärungsverluste, Gärfutterqualität und aerobe Stabilität von Grassilage in Rundballen
Dateigröße: 247.42773 kb
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 18.12.2013 12:27:39
Downloads:149

Im Silierversuch S-60/2012, durchgeführt vom LFZ Raumberg-Gumpenstein, wurden unter Praxisbedingungen in Aigen/Ennstal vier Stretchfolien (zwei Standardfolien und zwei Versuchsprodukte mit minimaler Luftdurchlässigkeit, sogenannte Barrier-Folien) bei 4- bzw. 6-lagiger Wickelung an Rundballen in mindestens dreifacher Wiederholung geprüft. Das Futter vom 1. Aufwuchs einer Dauerwiese wurde dazu am 15. Mai 2012 siliert. Nach 84 Tagen Lagerungsdauer konnte festgestellt werden, dass unter gleichen Bedingungen (Ausgangsmaterial, Futterbearbeitung am Feld, Pressen, Wickeln, Lagerung) teilweise praxisrelevante Unterschiede auftraten (Tabelle 1). Rundballen mit sechs Wickellagen hatten eine signifikant bessere Gärqualität (pH, Essigsäure, aerobe Bakterien und Hefen sowie aerobe Stabilität) als jene mit vier Wickellagen. Die Anzahl an Wickellagen hatte keinen Einfluss auf Nährstoffe, Energie, Schimmelpilze und Gärungsverluste. Der Vergleich mit der Kontrollvariante zeigte, dass die Varianten „TIF 1B“ bzw. „TIF 2A“ insbesondere bei vier Wickellagen gewisse günstige Effekte erzielen konnten (Tabelle 1). Die Variante „Eco Plus“ brachte bei vier Wickellagen keine maßgebliche Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung. Bei sechs Wickellagen konnte die Stretchfolie „TIF 1B“ gegenüber der Kontrolle tendenziell eine günstigere Gärfutterqualität sicherstellen. Stretchfolie „Eco Plus“ fiel bei 6-facher Wickelung tendenziell positiv hinsichtlich OM-Verdaulichkeit und niedrigerer Gärungsverluste auf. Die Variante „TIF 2A“ konnte bei sechs Wickellagen durch eine bessere aerobe Stabilität punkten.

 

Resch, R., 2013: Auswirkungen von Sauerstoffbarriere-Stretchfolien und Anzahl an Wickellagen auf Gärungsverluste, Gärfutterqualität und aerobe Stabilität von Grassilage in Rundballen. ALVA-Tagungsbericht 2013, Klosterneuburg, 23.-24. Mai 2013, 89-91.

&nsbp;
2013_alva-tagung_stretchfolien_resch0.pdf
Auswirkungen von Sauerstoffbarriere-Stretchfolien und Anzahl an Wickellagen auf Gärungsverluste, Gärfutterqualität und aerobe Stabilität von Grassilage in Rundballen
Dateigröße: 247.42773 kb
Mime: pdf (Mime Type application/pdf)
Datum der Datei: 10.01.2014 09:15:14
Downloads:691

Im Silierversuch S-60/2012, durchgeführt vom LFZ Raumberg-Gumpenstein, wurden unter Praxisbedingungen in Aigen/Ennstal vier Stretchfolien (zwei Standardfolien und zwei Versuchsprodukte mit minimaler Luftdurchlässigkeit, sogenannte Barrier-Folien) bei 4- bzw. 6-lagiger Wickelung an Rundballen in mindestens dreifacher Wiederholung geprüft. Das Futter vom 1. Aufwuchs einer Dauerwiese wurde dazu am 15. Mai 2012 siliert. Nach 84 Tagen Lagerungsdauer konnte festgestellt werden, dass unter gleichen Bedingungen (Ausgangsmaterial, Futterbearbeitung am Feld, Pressen, Wickeln, Lagerung) teilweise praxisrelevante Unterschiede auftraten (Tabelle 1). Rundballen mit sechs Wickellagen hatten eine signifikant bessere Gärqualität (pH, Essigsäure, aerobe Bakterien und Hefen sowie aerobe Stabilität) als jene mit vier Wickellagen. Die Anzahl an Wickellagen hatte keinen Einfluss auf Nährstoffe, Energie, Schimmelpilze und Gärungsverluste. Der Vergleich mit der Kontrollvariante zeigte, dass die Varianten „TIF 1B“ bzw. „TIF 2A“ insbesondere bei vier Wickellagen gewisse günstige Effekte erzielen konnten (Tabelle 1). Die Variante „Eco Plus“ brachte bei vier Wickellagen keine maßgebliche Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung. Bei sechs Wickellagen konnte die Stretchfolie „TIF 1B“ gegenüber der Kontrolle tendenziell eine günstigere Gärfutterqualität sicherstellen. Stretchfolie „Eco Plus“ fiel bei 6-facher Wickelung tendenziell positiv hinsichtlich OM-Verdaulichkeit und niedrigerer Gärungsverluste auf. Die Variante „TIF 2A“ konnte bei sechs Wickellagen durch eine bessere aerobe Stabilität punkten.

 

Resch, R., 2013: Auswirkungen von Sauerstoffbarriere-Stretchfolien und Anzahl an Wickellagen auf Gärungsverluste, Gärfutterqualität und aerobe Stabilität von Grassilage in Rundballen. ALVA-Tagungsbericht 2013, Klosterneuburg, 23.-24. Mai 2013, 89-91.

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