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34 2018 farmedu
In Vorprojekten wurde das Betriebsmanagement- und Ökobilanzierungstool FarmLife intensiv - speziell in puncto Praxistauglichkeit und Anwendbarkeit im Unterricht - überarbeitet. Die Anwendung von FarmLife soll in der landwirtschaftlichen Praxis verankert werden, um den nachhaltigen Einsatz von Betriebsmitteln sowie ein standortgemäßes und leistungsorientiertes Betriebsmanagement zu fördern. Die Verbreitung von FarmLife muss über zukunftsbestimmende Multiplikatoren laufen; die Anwendung des Betriebsmanagement-Tools inklusive des dazu entwickelten umfassenden Bildungspakets soll daher in die Ausbildung der kommenden Generation integriert werden.

Projektleiterin: Finotti, Elisabeth Mag.

In der geplanten wissenschaftlichen Tätigkeit sollen die Informationsstrukturen für die Nachhaltigkeitsbewertung zwischen der HBLFA und der österreichischen Bildungslandschaft aufgebaut und stabilisiert werden. Im Zuge der erweiterten Anwendung des Tools FarmLife ist dieses auch einer laufenden Kontrolle und Qualitätssicherung unterworfen.

Folgende landwirtschaftliche Bildungsinstitutionen sollen einbezogen werden:
1) Landwirtschaftliche Fachschulen (LFS) mit landwirtschaftlichem Schwerpunkt
2) Höhere Bundeslehranstalten (HBLA und HBLFA) – im Besonderen mit dem Schwerpunkt Umwelt und Ressourcenmanagement
3) Universität und Hochschule: HS für Agrar- u. Umweltpädagogik Wien (DI Veronika Hager), Universität für Bodenkultur Wien (Institut für Ökologischen Landbau, Dr. Gabriele Gollner)
4) Erwachsenenbildung: Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI), Umweltbildungszentrum (UBZ)
Die ersten Kontaktschritte hierzu wurden bereits gesetzt. Ebenso wurde ein Umsetzungskonzept erstellt, in dem der Ablauf für die geplanten Seminare oder Kurse festgelegt und die erforderliche technische Bearbeitung auf farmlife.at umgesetzt wurde.

2 Schienen sind erforderlich:
1) Das Betriebsmanagement-Tool FarmLife soll fächerübergreifend in den landwirtschaftlichen Schulen Anwendung finden und auf diese Weise auch den Eingang des Tools in die landwirtschaftliche Praxis fördern. Ein Angebot von regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen für die Lehrkräfte (speziell der FachkoordinatorInnen für bestimmte Fächer des Lehrplans landwirtschaftlicher Schulen) soll diese in ihrer Unterrichtsarbeit bzgl. FarmLife bestmöglich unterstützen. Zudem soll das Bildungs- und Unterrichtsmaterial auf unterschiedlichen digitalen Kanälen verfügbar gemacht werden.
2) Der Weg zu einem wachsenden Einsatz von FarmLife in der landwirtschaftlichen Praxis in Österreich kann direkt über die Schulung der Landwirtinnen und Landwirte führen und betrifft damit den Bereich Erwachsenenbildung. Das vorhandene Umsetzungskonzept soll in landwirtschaftlichen Fortbildungsinstitutionen Anwendung finden. Ein österreichweites Kommunikationsnetzwerk soll sicher stellen, dass die Verantwortlichen der Forschungsgruppe Ökoeffizienz der HBLFA gemeinsam mit den Bildungsverantwortlichen der nationalen Landwirtschaft zu einem langfristigen Bildungskonzept im Bereich Nachhaltigkeitsbewertung finden, das Eingang in die unterschiedlichen landwirtschaftlichen Bildungsinstitutionen erhält.
 
Langfristig soll sich eine stetige Wirkung durch die Multiplikatoren entfalten, um eine breite Anwendung von FarmLife sowohl in der landwirtschaftlichen (Aus-)Bildung als auch in der Praxis zu unterstützen.

 

Projektpartner:

Universität für Bodenkultur (Institut für Ökolog. Landbau, Dr. Gabriele Gollner)

Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (DI Veronika Hager)

 

Siehe auch www.researchgate.net

wait Integration des Ökoeffizienz-Tools FarmLife in die agrarische Bildungslandschaft Österreichs Please Wait

 

Integration des Ökoeffizienz-Tools FarmLife in die agrarische Bildungslandschaft Österreichs

Finotti Elisabeth (2018 - 2020)
 

 

Toolbox Ökoeffizienz für die landwirtschaftlichen Beratungs- und Bildungspraxis

Guggenberger Thomas (2016 - 2018)