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Kreiselzetter
Projektleiter: DI Alfred Pöllinger

Die Futtererntetechnik wird auch in Österreich von immer größeren Maschinen und Geräten geprägt (Selbstfahrmähwerke, 12 m Kreiselzettwender, 14 m Kreiselschwader, Feldhäcksler, Großpackenpresse, Großraumladewagen). Eine Grenze nach oben ist nicht abzusehen. Österreichs Berglandwirtschaft setzt hier technische Grenzen, die auch eine arbeitswirtschaftliche Grenzziehung mit sich bringen. Ein Praxistext der BAL Gumpenstein gemeinsam mit dem MR Dachstein-Tauern und landwirtschaftlichen Betrieben liefert neue Ergebnisse für die Landwirte.

In der Verfahrenskette ist der Kreiselzettwender kein Engpass, ist allerdings neben der Mähtechnik eine zentrale Arbeitsmaschine hinsichtlich der Futterqualität im Zusammenhang mit der Futterverschmutzung, den Bröckelverlusten und generell dem Abtrocknungsverlauf. Technische Unterschiede wie Höhenführung durch Tasträder, Kreiselneigung, Kreiseldurchmesser, Anzahl der Kreiselarme pro Kreisel und Zinkenformen können das Arbeitsbild, den Abtrocknungsverlauf, die Bröckelverluste und die Futterverschmutzung negativ oder positiv beeinflussen.

Um in diesem Zusammenhang für die Praxis zufriedenstellende Antworten liefern zu können, führt die BAL Gumpenstein gemeinsam mit dem Maschinenring Dachstein-Tauern und landwirtschaftlichen Betrieben einen Praxistest mit 5 bis 7 verschiedenen hangtauglichen Kreiselzettwendern durch. Die Arbeitsqualität am Hang, die Futterverschmutzung, die Bröckelverluste und der Abtrocknungsverlauf werden neben allgemeinen technischen Qualitätsmerkmalen festgehalten. Die Untersuchungen werden beim ersten Schnitt bei Silage und Heu durchgeführt. Die Ergebnisse werden weiteren Erfahrungen und Beobachtungen von anderen Praxisbetrieben mittels Fragebogen gegenübergestellt und in einer Praxiszeitschrift veröffentlicht bzw. via Homepage der BAL den Landwirten zur Information zur Verfügung stehen.

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Praxisuntersuchungen bergtauglicher Zettkreiselwender

Pöllinger Alfred (2004 - 2005)