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Optisaat
Projektleiter: Dr. Bernhard Krautzer

Stabile, ausdauernde, harmonische, gesunde, hochverdauliche, ampferfreie, dem Klima und der Nutzung angepasste Pflanzenbestände sind die Grundlage erfolgreicher  Grünlandbewirtschaftung

Diese Eigenschaften werden im Wesentlichen durch die in Saatgutmischungen für Nach- und Neuansaat enthaltenen Sorten bestimmt. Bedingt durch die Eigenheiten des inneralpinen Klimas haben die im Inland gezüchteten und vermehrten Sorten einen herausragenden Wert, der durch die Versuche der nationalen Sortenwertprüfung eindrucksvoll bestätigt wird. Es ist daher von größter Bedeutung, eine ausreichende Produktion und Versorgung des Saatgutmarktes mit diesen Arten/Sorten zu gewährleisten bzw. aufrecht zu erhalten sowie die Wirtschaftlichkeit der Sämereienproduktion zu verbessern.

Eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Produktion, sei es über höhere Erträge, Verbesserung der Effizienz oder Kostensenkung, wird die Attraktivität dieser Kulturen und ein wieder gesteigertes Interesse fachlich qualifizierter Landwirte nach sich ziehen. Um moderne Saattechnik, effiziente Unkrautregulierung sowie dem Stand der Entwicklung angepasste Produktions-, Ernte- und Reinigungstechnik in die Produktionsabläufe der einzelnen Arten/Sorten zu integrieren, ist eine umfangreiche Versuchstätigkeit sowie eine ausreichende Betreuung der Vermehrer zur Verbesserung einzelner Produktionsabläufe dringend notwendig. Zusätzlich müssen auch verbesserte, wirtschaftlichere Produktionssysteme für die Erzeugung von Biosaatgut entwickelt werden. Hier steht, mangels ausreichender Wirtschaftlichkeit, einer stark steigenden Nachfrage ein verschwindend geringes Angebot österreichischer Sorten gegenüber.

 

Projektlaufzeit: 2014 - 2020