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Projektleiter: Doz. DI Dr. Karl Buchgraber

 

Die Trockenschäden am Grünland waren in den letzten Jahren in den verschiedensten Grünlandregionen Österreichs relativ groß. Ertragsausfälle konnten in den Einzelbetrieben aus eigener Kraft kaum abgedeckt werden.

Fallweise wurde durch Aufhebung des Nutzungsverbotes der Bracheflächen für Futterersatz gesorgt oder es wurde den Landwirten eine monetäre Hilfe von der öffentlichen Hand zur Abdeckung der Trockenschäden am Grünland angeboten. Nachdem diese Trockenschäden immer wieder und unvorhersehbar auftreten, sollte in Österreich ein Ertrags- und Qualitätserhebungsnetz im Grünland installiert werden. Mit diesen aktuellen Ertragswerten sollte es in den Regionen und einzelnen Jahren im Vergleich zu einem langjährigen Ertragsdurchschnitt möglich sein, die Höhe der Trockenschäden zu verifizieren. Die Ertragsdaten und die anfallenden Klimadaten an den vorhandenen Messstellen sollten laufend ausgewertet und zu einer abgesicherten Aussage über die Trockenschäden führen. Neben der Einrichtung der Ertragsmessstellen in Österreich sollte noch eine wissenschaftliche Auswertung der bisherigen Wasserverbrauchsdaten bei den einzelnen Aufwüchsen unterschiedlichster Nutzungsformen im Grünland erfolgen. Es wird damit ein Wasserverbrauchs- und Ertragsmodell erarbeitet, das wiederum als Grundlage für ein Trockenschadensmodell dienen kann. Das Trockenschadensmodell könnte wieder Basis für ein Versicherungsmodell bei Trockenschäden im Grünland sein.

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Entwicklung eines Modells für die konkrete Ermittlung von Trockenschäden in den einzelnen Grünlandregionen Österreichs

Buchgraber Karl (2002 - 2004)
 
 

 

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link