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Projektleiter: Buchgraber, Karl Doz. DI Dr.

 

Das Grünland wird in Österreich in Abhängigkeit von den im Betrieb vorhandenen standörtlichen Verhältnissen bewirtschaftet, wobei der Tierbesatz pro Hektar Wirtschaftsgrünland bei durchschnittlich 1,4 GVE und am Extensivgrünland bei rund 0,2 GVE liegt. 

Vom Wirtschafts- wie auch vom Extensivgrünland kommen in Österreich jeweils 1 Mio. ha vor. Der Sinn der Förderungsprogramme (ÖPUL = Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) liegt in der Erhaltung der Ökologie und einer Zurücknahme der Erträge. Wie sich eine totale und langfristige Aushagerung der Böden - gleichbleibende Nutzung der Flächen ohne Zufuhr von Wirtschaftsdünger und Mineraldünger - auf den Ertrag, den Pflanzenbestand und die Nährstoffe im Boden sowie in der Pflanze auswirkt, wird in zwei langjährigen Dauergrünlandversuchen dargestellt. Die Auswirkungen der Aushagerung im Vergleich zu Pflanzenbeständen mit Düngung kann auf diesen 35- bzw. 50-jährigen Versuchen gut nachvollzogen werden.