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Viele Grünlandstandorte in Österreich sind in einer weniger produktiven Lage für die Viehwirtschaft. Aus Sicht der Kulturlandschaft ist es aber von enormer Bedeutung, diese Wiesen und Weiden offen zu halten. Verschiedene Systeme der Bewirtschaftung können in den gefährdeten Bergregionen vielleicht auch im überbetrieblichen Einsatz eine Problemlösung darstellen.

Projektleiter: Doz. DI Dr. Karl Buchgraber

Es sollten in diesem sehr praxisnahen Versuch die ökologischen wie auch ökonomischen Auswirkungen der extensiven Grünlandbewirtschaftung mit tierischer Nutzung im Vergleich zu mechanischer Freihaltung ganzheitlich abgetestet werden. Nachdem sich diese Bewirtschaftungssysteme bereits auf diesem Standort in der Buchau über fünf Jahre routinemäßig eingelaufen haben, sollten in den nächsten fünf Jahren die Datenlage verbessert und die Langzeitwirkungen zum Tragen kommen. Die grünfutterverzehrenden Nutztiere sind in den letzten Jahren insgesamt rückläufig und es ist gerade bei den Milchkühen ein starker Trend in Richtung Hochleistungstiere mit verstärktem Kraftfuttereinsatz zu verzeichnen. Beide Fakten verursachen eine verringerte Grünlandnutzung, sodass künftig doch große Flächenanteile für eine extensive Grünlandnutzung mit Tieren oder eine energetische wie auch stoffliche Nutzung der heranwachsenden Biomasse aus dem Grünlandfrei werden. Mit extensiven Bewirtschaftungssystemen (Mutterkühe, Schafe, energetische und stoffliche Nutzung, Mulchpflege, periodische Nutzungssysteme und Brache mit Sukzession) sollten die ökologischen und ökonomischen Fragen abgeklärt werden. Der Einfluss dieser Systeme auf die botanische Zusammensetzung, auf die Stoffflüsse im Boden und im Betrieb sowie in der Energiebilanz sollten erfasst werden. Dieses Forschungsprojekt sollte Aussagen über mögliche Nutzungsvarianten für gefährdete Regionen zur Erhaltung der Kulturlandschaft erarbeiten.