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Projektleiter: Dr. Andreas Bohner

1996 wurde das EU Life-Projekt mit dem Schutzgebiet Rosswiesen im Mittleren Ennstal genehmigt. Mit dem Schutz der Rosswiesen sollen dem Wachtelkönig auch weiterhin günstige Lebensbedingungen geschaffen werden.

Die Vogelwarte, die die Durchführung der Arbeiten im Mittleren Ennstal organisiert und koordiniert, konnte in Zusammenarbeit mit der HBLFA Raumberg-Gumpenstein die entsprechenden Pachtverträge mit den Landwirten abschließen. Die Unterschutzstellung der Roßwiesen hat allerdings Naturschutzauflagen zur Folge. Das Projektgebiet gliedert sich in Kern- und Randzonen mit unterschiedlichen Auflagen. Die Naturschutzauflagen beziehen sich vor allem auf den Schnittzeitpunkt und die Düngung. Im Kerngebiet darf nur einmal und in der Randzone nur zweimal geschnitten werden. Der 1. Schnitt in der Kernzone ist Anfang September und in der Randzone Anfang August und der 2. Schnitt ab 30. September. Die Umstellung des Schnittzeitpunktes wirkt sich auf die Qualität und Quantität des Futters aus. Die Auswirkung dieser Auflage auf die Bestandesflächen soll durch begleitende bodenkundliche, pflanzensoziologische und grünlandwirtschaftliche Untersuchungen während der Laufzeit des Projektes erhoben werden. Für das Life-Projekt sind diese Unterlagen von großer Bedeutung, da dadurch die entsprechenden Unterlagen für die Vertragspartner geliefert werden. Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen, die sich durch die Vertragspartnerschaft der Bauern mit dem Naturschutz ergeben, werden ebenfalls ermittelt. Die Begleitforschung dient der Dokumentation der Ausgangssituation, der Veränderung der Vegetation und der Futterqualität im Lauf der Jahre.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link

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Landwirtschaft und Naturschutz am Beispiel des LIFE-Projektes "Mittleres Ennstal – Wörschacher Moor"

Bohner Andreas (1999 - 2004)