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Aus der Produktion des Bioethanolwerkes Pischelsdorf fallen jährlich rund 140.000 Tonnen getrocknete Getreideschlempe als Koppelprodukt an. Die Trockenschlempe aus Pischelsdorf wird den österreichischen Eiweißfuttermittelmarkt grundlegend verändern.

Projektleiter: DI Marcus Urdl

 

Ziele des Forschungsprojekts:

  • Charakterisierung und Futterwertbestimmung der getrockneten Getreideschlempe aus dem Bioethanolwerk Pischelsdorf
  • Prüfung des äquivalenten Einsatzes von Trockenschlempe heimischer Herkunft im Austausch für (importierten) Sojaextraktionsschrot bei einer hoch leistenden österreichischen Milchviehherde
  • Erstellung von Beratungsunterlagen und Einsatzempfehlungen für die Praxis

Es handelt sich hierbei um ein Kooperationsprojekt der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, der Landwirtschaftlichen Bundesversuchswirtschaften GmbH und des LFZ Raumberg-Gumpenstein.

Bei der Bewertung und dem Einsatz von Getreideschlempen aus der Bioethanolproduktion ist zu beachten, dass die Technologie und die Ausgangsmaterialien einer stetigen Veränderung unterliegen. Schlempen können erhebliche Variationen in der Konsistenz, den Eigenschaften und dem Nährstoffgehalt aufweisen. Ursachen für die Schwankungen können durch den in der Etahnolerzeugung eingesetzten Rohstoff (Weizen, Roggen, Mais, Weizen/Gerste-Gemische), den Anteil der den Futtermitteln rückgeführten Dünnschlempe, die Dauer bzw. Vollständigkeit des Fermentationsprozesses und den Trocknungsvorgang verursacht werden.

Die Futteraufnahme, die Verdaulichkeit und die resultierenden Werte für den Energiegehalt und den Proteinwert sind jene maßgeblichen Parameter, welche die Wirkung des Futters am Tier beschreiben. Das experimentelle Design des Fütterungsversuches mit Milchkühen auf hohem Leistungsniveau deckt diese Aspekte gemeinsam mit jenen im Projekt „ActiProt-Ziege" ab und trägt somit dem Ziel der Charakterisierung und Futterwertbestimmung der österreichischen Getreideschlempe Rechnung.

Durch die gewonnenen Erkenntnisse können Futterrationen mit Trockenschlempen für Milchkühe über alle Leistungsbereiche entwickelt und Empfehlungen für den optimalen Einsatz dieser ernährungsphysiologisch und agrarpolitisch interessanten Alternative zu Sojaextraktionsschrot ausgesprochen werden.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link

 

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Prüfung des Futterwertes österreichischer Trockenschlempe

Urdl Marcus (2008 - 2009)