Sie benutzen eine uralte Version von Microsofts InternetExplorer.
Diese Version wird von unserer Website nicht mehr unterstützt.
Bitte aktualisieren Sie Ihren InternetExplorer oder wechseln Sie zu einem anderen modernen Browser.

Image
Die ökologische Milchviehfütterung ist gegenüber der konventionellen Fütterung mit zum Teil deutlich niedrigeren Proteingehalten der Futtermittel, Einschränkungen beim Einsatz und der Verfügbarkeit von Eiweißkraftfuttermitteln sowie hohen Kosten für Kraftfutterzukäufe konfrontiert. 

Projektleiterin: Dr. Margit Velik

 

Aufgrund dieser Thematiken und dem Streben der ökologischen Wirtschaftsweise nach möglichst geschlossenen Nährstoffkreisläufen ist es in der ökologischen Milchviehfütterung wichtig, durch eine optimal abgestimmte Grundfutterration die Milchleistung aus dem Grundfutter zu erhöhen und durch den verstärkten Einsatz betriebseigener Futtermittelkomponenten die Abhängigkeit von Nährstoffzukäufen zu reduzieren.
Im Rahmen des Projektes werden drei Fütterungsversuche
(1 Versuch pro Winterfütterungsperiode)
mit der aus 20 Kühen bestehenden Milchviehherde der HBLA Ursprung durchgeführt.

In den Rationen kommen (Klee-)Grassilage, Maissilage, Heu, betriebseigene Kraftfuttermittel (Gerste, Tritikale, Erbse, Lupine) und moderate Mengen an Zukaufskraftfutter zum Einsatz.
Durch die bestmögliche Abstimmung der ruminalen Protein- und Energiebereitstellung aus hofeigenen Futterressourcen sollen Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Grundfutter bei gleichzeitiger Reduktion des Kraftfuttereinsatzes aufgezeigt werden.
Des Weiteren soll das Potenzial zur Erhöhung des Einsatzes und der Nutzungseffizienz betriebseigener Futterproteinquellen in ökologischen Milchviehrationen aufgezeigt werden.
 
Vorrangige Ziele sind die Optimierung der Proteinversorgung, der Milchproduktion aus Grundfutter und der Nährstoffverwertungseffizienz sowie die Gewährleistung weitestgehend geschlossener Nährstoffkreisläufe.

Please Wait

 

Proteinversorgung von Milchkühen im Biolandbau

Velik Margit (2007)