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12_weidende_kuehe

Durch die Umstellung der arbeitsintensiven Portionsweide auf moderne Intensiv-weiden (Kurzrasen- bzw. Koppelweide), aber auch wegen der in letzter Zeit schwankenden Kraftfutter- und Milchpreise präsentiert sich die Weidehaltung als durchaus ernst zu nehmende Alternative zur ganzjährigen Stallhaltung.

Projektleiter: Johann Häusler

Neben den Kosten für die Bestandesergänzung liegt in der Milchviehhaltung das größte Einsparungspotential in der Fütterung. Durch die Reduktion von Kraftfutter und die bestmögliche Nutzung des billigen aber hochwertigen Weidefutters gelingt es, die Kosten für die Fütterung erheblich zu senken. Laut Umfragen können sich etwa 30 % der Betriebe Weidehaltung vorstellen. Die Möglichkeit (begrenzte Weidefläche) aber auch die Bereitschaft zur Vollweidehaltung ist aber in vielen Betrieben nicht oder nur eingeschränkt gegeben. Aus diesem Grund erscheint Stunden- bzw. Halbtagsweide eine gute Möglichkeit zu sein, um auch in diesen Betrieben die Vorteile des günstigen Weidefutters zu nutzen und zusätzlich könnte dadurch teures Kraftfutter (vor allem Proteinkraftfutter) eingespart werden. Bis jetzt fehlen Erfahrungswerte, ob Stunden- oder Halbtagsweiden auch als Kurzrasen- oder Koppelweiden geführt werden können. Neben dem Kraftfuttereinsparungspotential ist daher die Weideführung eines der Hauptziele dieses Forschungsprojektes. Die Weidefutteraufnahmen auf Kurzrasen- bzw. Koppelweiden wurden bis jetzt meist indirekt über Kalkulationen bzw. über die tierischen Leistungen und zum Teil auch mittels Indikatormethoden ermittelt. Im Rahmen dieses Projektes soll die Weidefutteraufnahme mittels Differenzmethode (Massenerhebung des Aufwuchses vor und nach der Beweidung) erhoben werden. Die so ermittelten Futteraufnahmen sollen mit jenen aus Kalkulationen bzw. jener aus einer Indikatormethode verglichen werden.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link

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Futteraufnahme und Milchleistung von Milchkühen in Stallhaltung bzw. auf Halbtagsweide mit dem Ziel der Einsparung von Proteinkraftfutter

Häusler Johann (2010 - 2011)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 Neben den Kosten für die Bestandesergänzung liegt in der Milchviehhaltung das größte Einsparungspotential in der Fütterung. Durch die Reduktion von Kraftfutter und die bestmögliche Nutzung des billigen aber hochwertigen Weidefutters gelingt es, die Kosten für die Fütterung erheblich zu senken. Laut Umfragen können sich etwa 30 % der Betriebe Weidehaltung vorstellen. Die Möglichkeit (begrenzte Weidefläche) aber auch die Bereitschaft zur Vollweidehaltung ist aber in vielen Betrieben nicht oder nur eingeschränkt gegeben. Aus diesem Grund erscheint Stunden- bzw. Halbtagsweide eine gute Möglichkeit zu sein, um auch in diesen Betrieben die Vorteile des günstigen Weidefutters zu nutzen und zusätzlich könnte dadurch teures Kraftfutter (vor allem Proteinkraftfutter) eingespart werden. Bis jetzt fehlen Erfahrungswerte, ob Stunden- oder Halbtagsweiden auch als Kurzrasen- oder Koppelweiden geführt werden können. Neben dem Kraftfuttereinsparungspotential ist daher die Weideführung eines der Hauptziele dieses Forschungsprojektes. Die Weidefutteraufnahmen auf Kurzrasen- bzw. Koppelweiden wurden bis jetzt meist indirekt über Kalkulationen bzw. über die tierischen Leistungen und zum Teil auch mittels Indikatormethoden ermittelt. Im Rahmen dieses Projektes soll die Weidefutteraufnahme mittels Differenzmethode (Massenerhebung des Aufwuchses vor und nach der Beweidung) erhoben werden. Die so ermittelten Futteraufnahmen sollen mit jenen aus Kalkulationen bzw. jener aus einer Indikatormethode verglichen werden.