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Die Wirtschaftlichkeit der Schaf- und Ziegenmilcherzeugung hängt von der Nutzungsintensität des Grünlandes, von der Grundfutterqualität, von der Fütterungsintensität der Tiere, von der Rasse und dem genetischen Potential der Tiere ab.

Projektleiter: Dr. Ferdinand Ringdorfer

 

In diesem Projekt soll untersucht werden, wie sich unterschiedliche Grundfutterqualitäten und verschiedene Kraftfutterergänzungen auf die Futteraufnahme und die Leistung auswirken.

Die Erzeugung von Schaf- und auch von Ziegenmilch gewinnt zunehmend an Bedeutung, was in den hohen Mengen an importiertem Schaf- und Ziegenkäse zum Ausdruck kommt. Auch der Verzehr von frischer Schaf- und Ziegenmilch ist zunehmend. Vor allem Kleinkinder mit einer Kuhmilchallergie können Schaf- und Ziegenmilch sehr gut vertragen.

Die Wirtschaftlichkeit der Schaf- und Ziegenmilcherzeugung hängt von der Nutzungsintensität des Grünlandes, von der Grundfutterqualität, von der Fütterungsintensität der Tiere, von der Rasse und dem genetischen Potential der Tiere ab.

In diesem Projekt soll untersucht werden, wie sich unterschiedliche Grundfutterqualitäten (Schnittzeitpunkt) auf die Futteraufnahme auswirken bzw. wie unterschiedliche Kraftfutterergänzungen die Grundfutteraufnahme beeinflussen. Die dabei erzielte Milchleistung bzw. deren Inhaltsstoffe sowie organoleptische, technologische und ernährungsphysiologische Eigenschaften sollen festgestellt werden. Hierbei erfolgt eine Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für alpenländische Milchwirtschaft in Rotholz.

Der Gesundheitsstatus der Tiere wird durch Blutuntersuchungen durch die II. Medizinische Universitätsklinik für Klauentiere der veterinärmedizinischen Universität Wien überprüft.

Begründung der Notwendigkeit:

Die Veredlung des Grünlandes zu Schaf- und Ziegenmilch ist eine Möglichkeit, die von Rindern nicht mehr genutzten Flächen als Grünland zu erhalten. Jährliche Importe von 2.500 t Schaf- und Ziegenkäse könnten dadurch zum Teil durch inländische Erzeugung ersetzt werden.

Über die Milchleistung des Bergschafes gibt es bisher keine Untersuchungen. Der Vergleich der Leistung des Bergschafes mit dem Ostfriesischen Milchschaf ist vor allem auch deswegen interessant, weil das Bergschaf robuster ist und auch eine asaisonale Milcherzeugung erwarten läßt.

Auf die Frage, ob die Milchschaf- oder Milchziegenhaltung interessanter ist, soll durch die gesamtbetriebswirtschaftliche Auswertung eine Antwort gefunden werden.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link

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Schaf- und Ziegenmilcherzeugung

Ringdorfer Ferdinand (1997 - 2004)