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Ziel dieser wissenschaftlichen Tätigkeit ist es, die Problematik des Vogelfraßes, der im biologischen Landbau doch eine große Rolle spielt, mit geeigneten Methoden beizukommen. Das große Problem dabei ist, dass es im Biobereich kaum erlaubte Beizmittel gibt, die gegen Vogelfraß einzusetzen sind.

Projektleiterin: DI Waltraud Hein

 

 

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Die Schäden, die durch Vögel an verschiedensten Kulturen entstehen, sind erheblich, wobei sich die Schäden zum einen auf das Stadium der Keimung beziehen und zum anderen auf die reifen Kulturen. Besonders gefährdet sind alle jenen Anbauflächen, die abgelegen sind, und Kulturen, die in einem bestimmten Gebiet nur selten vorkommen. Alle jene Flächen, die in der Nähe von Siedlungen sind, scheinen nicht so stark gefährdet, obwohl es oft dort eine Zunahme von Tauben und Hausspatzen gibt. Von den Vogelarten finden sich sehr viele unterschiedliche, Singvögel, Tauben, Krähen, Fasane und andere. Ganz starke Schäden werden durch Krähen oder Tauben verursacht, die in großen Schwärmen auf die Felder einfallen. Einige davon sind jagdbar, andere wiederum nicht, wobei die Zuständigkeit bei den einzelnen Bundesländern liegt. Geplant ist in dieser wissenschaftlichen Tätigkeit ein großflächiger Anbau verschiedener Kulturen, die besonders von Vogelfraß betroffen sind, wobei verschiedene Varianten mit imBiolandbau erlaubten Beizmitteln angedacht sind. Dazu zählen Galle, Jauche mit Steinmehl, Lebensmittelfarbe und Zimtöl. Die Nullvariante soll rundherum mit einer Ablenkfütterung versehen werden. Als Standorte sind die beiden der Abteilung Ackerbau zugehörigen Stationen Moarhof mit Mais und Lambach mit Sonnenblumen vorgesehen. Gerade am Standort Moarhof bietet sich ein Feld, genannt Fasanfeld, im Jahr 2008 geradezu an, weil es relativ uneinsichtig liegt und sich etwas weiter weg vom Institutsgebäude befindet. Durch regelmäßige Überprüfung des Ackers auf mögliche Fraßschäden soll das Ausmaß des Vogelfraßes festgestellt werden. In Lambach befindet sich der Sonnenblumenacker auch nicht in unmittelbarer Nähe zur Versuchsstation, was Vogelfraß sehr wahrscheinlich macht. Dort sollen bei Sonnenblumen mehrere Varianten nebeneinander geprüft werden, die möglichst auch maschinell angebaut werden sollen. Schwieriger ist die Überwachung zum Zeitpunkt der Reife. Da beginnen die Schädigungen bei Sonnenblume schon ab der Blüte, aber das Ausmaß ist sehr unterschiedlich. Für Aussagen zur Wirksamkeit der einen oder anderen Variante genügen Erhebungen, welche die Unterschiede der einzelnen Varianten deutlich sichtbar machen. Aus diesen ersten Erkenntnissen kann sich eine weitere wissenschaftliche Bearbeitung dieser Thematik ergeben, wenn bei einigen der hier vorgeprüften Varianten vielversprechende Ergebnisse erzielt werden.

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Möglichkeiten der Bekämpfung von Vogelfraß in unterschiedlichen Ackerkulturen im Biolandbau

Hein Waltraud (2008 - 2009)
 
 

 

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link