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In Milchschaf- und Milchziegenbetrieben verursachen Endoparasiten gesundheitliche Probleme und Leistugnseinbußen. Die Entwurmung der Tiere stellt eine Herausforderung dar, weil nur wenige Mittel für diese Tierarten zugelassen sind und die langen Wartezeiten (in Biobetrieben Verdoppelung der normalen Wartezeit) eine Behandlung während der Laktation nicht erlauben.

Projektleiter: Dr. Leopold Podstatzky-Lichtenstein

Zu häufiges Entwurmen fördert außerdem die Resistenzen. Durch die Zunahme der Resistenzen beim Einsatz von Entwurmungsmitteln wird nach Alternativen in der Parasitenbekämpfung gesucht. In den letzten Jahren wurde vermehrt Augenmerk auf die sekundären Pflanzeninhaltstoffe gelegt. Direkte Wirkung auf die Parasiten wird den kondensierten Tanninen nachgesagt. In traditionellen Überlieferungen werden bestimmten Pflanzen immunstimulierende und wurmtreibende Wirkungen zugestanden. In den letzten Jahren wird in der Forschung vermehrt Augenmerk auf die sekundären Pflanzeninhaltstoffe gelegt. Vergleicht man Pflanzenvorkommen einer ungedüngten Wiese mit denen einer heute üblich bewirtschafteten Wiese, findet man auf der Magerwiese deutlich mehr und verschiedene Arten von Wildgräsern und -stauden. Vielfach sind es altbekannte Heilpflanzen. Somit fehlen den Wiederkäuern heutzutage die für ihre Verdauung wichtigen Pflanzen und die sekundären Inhaltsstoffe. Ein am Markt befindliches Ergänzungsfuttermittel besteht aus Kräutern und Gewürzen. Die Mischung soll die allgemeine Abwehr bei den Tieren steigern und es den Tieren ermöglichen, besser mit den Parasiten zurecht zu kommen.

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Untersuchungen zum Einsatz eines Ergänzungsfuttermittels auf Kräuter- und Gewürzbasis im Hinblick auf die Endoparasitenregulation in Milchschaf- und Ziegenherden

Podstatzky Leopold (2007 - 2008)