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In der Milchviehhaltung zeichnen sich Regionen mit Vollweidehaltung (Neuseeland, Australien, Irland) durch eine hohe Konkurrenzfähigkeit der Milchproduktion aus.

Projektleiter: DI Dr. Andreas Steinwidder

 

 

 In diesen Ländern wird eine konsequente Vereinfachung der Produktionstechnik unter maximaler Ausnutzung des natürlichen Graswachstums (Vollweide, saisonale Frühjahrsabkalbung) und Minimierung des Einsatzes von Technik, Hilfsstoffen, Zukauffutter und auch Arbeitszeit (='low input') angestrebt. Es wird eine nahezu vollständig auf betriebseigenem Grundfutter basierende Milchproduktion durchgeführt, der Grünfutteranteil an der Gesamtjahresration ist sehr hoch (über 65 %) und der Kraftfutteraufwand minimal. Wie Ergebnisse aus der Schweiz zeigen, kann eine angepasste Vollweidestrategie auch in alpinen Grünlandgunstlagen erfolgreich betrieben werden.

Im geplanten Forschungsprojekt soll in Zusammenarbeit mit 6 landwirtschaftlichen Praxisbetrieben (in Kärnten, Steiermark und Niederösterreich) eine an österreichische Rahmenbedingungen 'angepasste Vollweidestrategie' für biologisch bzw. konventionell wirtschaftende Milchviehbetriebe entwickelt werden. Von den wissenschaftlichen Projektpartnern werden dazu folgende Themenbereiche bearbeitet: Grünlandwirtschaft, Tierernährung und Tiergesundheit, Milchleistung und Milchqualität, Eutergesundheit, Ökologie und Ökonomie.
Durch die Kooperation unterschiedlicher Experten sowie die Zusammenarbeit mit Bioverbänden und der ÖAG sollen die Ergebnisse breitestmöglich in der Praxis umgesetzt werden.

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Untersuchungen zur Vollweidehaltung von Milchkühen unter alpinen Produktionsbedingungen

Steinwidder Andreas (2005 - 2008)
 

 

 

Untersuchungen zur Stoffwechselbelastung bei der Umstellung auf Vollweide und saisonale Abkalbung

Podstatzky Leopold (2004 - 2006)
 

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link