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42 2012 ausgepickter maiskeimling
Vogelfraß stellt im biologischen Ackerbau ein schwer zu bekämpfendes Problem dar. Gerade in der Zeit zwischen Saat und Keimung sind frisch gesäte Kulturen wie Mais, Sonnenblumen und Körnerleguminosen durch Vogelfraß besonders gefährdet, wobei die jungen Keimlinge zur bevorzugten Nahrungsquelle der Schadvögel zählen.

Projektleiter:DI Waltraud Hein

 

Diese können ganz unterschiedlichen Vogelarten angehören, wie Krähen, Tauben, Fasane, Stare, Eichelhäher und andere mehr. Die Abwehr der Vögel kann mit akustischen oder optischen Abschreckungsmitteln erfolgen, durch im Biolandbau zugelassene Beizmittel, Ablenkfütterung oder entsprechende pflanzenbauliche Maßnahmen. Durch eine etwas tiefere Ablage des Saatkornes haben die Vögel nicht so ungehindert Zugriff; andererseits braucht das Samenkorn etwas länger für die Keimphase. Auch Anhäufeln nach der Saat kann ein rasches Auspicken der Körner verhindern, weil diese stärker mit Erde bedeckt sind.

Im Vorgängerprojekt wurden schon Fragen zum Thema Vogelfraß mit verschiedenen  im Biolandbau erlaubten Beizmitteln bearbeitet; dieses Projekt dient einer Vertiefung dieser Problematik.  Feldversuche mit Beizmitteln sollen durchgeführt werden, ebenso sollen Beobachtungen mit dem Aufstellen eines Flugdrachens gemacht und dokumentiert werden. Natürlich kann sich auch die Tatsache ergeben, dass zum Zeitpunkt der Keimung keine Schadvögel auftreten und deshalb keine Beobachtungen durchgeführt werden können.

 

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link

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Pflanzenbauliche Maßnahmen gegen Vogelfraß im Biolandbau

Hein Waltraud (2011 - 2013)