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Nachdem der Maisanbau auch in biologischer Wirtschaftsweise im Feuchtgebiet eine wichtige Kulturpflanze darstellt, besteht durchaus großes Interesse an verschiedenen Möglichkeiten brauchbarer Untersaaten anstelle von Hackarbeit.

Projektleiterin: DI Waltraud Hein

 

Gerade in den Frühlingsmonaten Mai und Juni, in denen die Hackarbeit auf dem Acker verrichtet werden soll, regnet es häufig, wodurch ein Einsatz auf dem Acker nicht oder nur schwer möglich ist. Durch geeignete Untersaaten, die zum optimalen Zeitpunkt in den Mais gesät werden, soll die Unkrautkonkurrenz von Anfang an gering gehalten werden. Außerdem gilt es heraus zu finden, welche Ertragseinbußen durch die Untersaaten in Kauf genommen werden müssen.

Ziel dieser wissenschaftlichen Tätigkeit soll sein, den optimalen Zeitpunkt für eine Etablierung von Untersaaten in biologische geführten Maisbeständen herauszufinden. Zum einen ist die Auswahl der einzusäenden Kultur von großer Wichtigkeit, zum anderen ist der Zeitpunkt für die Ausbringung dieser Samen von wesentlicher Bedeutung. Viele Kulturen stehen grundsätzlich nicht zur Auswahl, denn gerade im Jugendstadium ist die Maispflanze extrem konkurrenzempfindlich. Gründlicher Überlegung bedarf die Frage, wann die Untersaat erfolgen soll. Ein zu früher Termin bedingt eine zu gute Entwicklung der Untersaat, somit eine zu starke Konkurrenz zum Mais; ein zu später Termin kann dazu führen, dass sich die Untersaat kaum oder nur schlecht im Mais behaupten kann. Zu wenig Untersaat bietet dann keinen Schutz gegen Unkräuter; eventuell kann sich eine schwach entwickelte Untersaat erst nach der Maisernte richtig entfalten und stellt unter Umständen eine ideale Winterbegrünung dar.

In Trockengebieten stellt sich die Frage einer Untersaat auf Grund des Wassermangels meist gar nicht, im Feuchtgebiet bei mehr als 900 mm Niederschlag sollte es normalerweise keine Probleme mit Wasserkonkurrenz geben. Dafür sorgen Unkräuter im Feuchtgebiet wiederholt für Schwierigkeiten. Mechanisch, das heisst mit einem Hackstriegel oder einer Hacke, geht es oft auf Grund heftiger und immer wiederkehrender Regenfälle nicht und händisch ist es nicht bewältigbar.

Unter derartigen klimatischen Bedingungen muss sich der Landwirt anderen maßnahmen bedienen. Spätestens hier ist eine Untersaat absolut zweckmäßig, wenn sie richtig eingestzt wird. Um Daten zu diesem Problemfeld zu sammeln, wird diese wissenschaftliche Tätigkeit durchgeführt.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link

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Möglichkeiten des Maisanbaues im Biolandbau im Feuchtgebiet

Hein Waltraud (2006)