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Einfluss des Umsetzens in der Kompostierung von  Ziegenmist auf die Überlebensrate von Parasiten

Projektleiter: Dr. Leopold Podstatzky-Lichtenstein


 

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In der Milchziegenhaltung wird die Weidehaltung kritisch gesehen und viele Betriebe betreiben Stallhaltung. Jedoch gibt es auch bei stallhaltenden Betrieben Verwurmungen mit zum Tiel großen Unterschieden im Verwurmungsgrad. Zu starken Verwurmungen kommt es bei Betrieben, die frisches Grünfutter den Tieren im Stall vorlegen. Meistens wird der Stallmist alle zwei bis drei Monate ausgemistet und zwischengelagert. Im Herbst wird er dann auf Wiesen ausgebracht. Das entspricht der in der biologischen Landwirtschaft geforderten Kreislaufwirtschaft. Neben der Nährstoffversorgung stabilisiert der Stallmist die Bodenstruktur, lockert den Boden und verbessert so die Durchwurzelbarkeit. Das wirkt sich positiv auf Grasnarbe und Artenvielfalt aus. Neben diesen positiven Auswirkungen auf Boden und Grasnarbe, kann es aber auch negative Auswirkungen auf die Tiergesundheit geben, weil Parasitenstadien, die im zwischengelagerten Mist überleben, auf Futterwiesen ausgebracht werden und mit der Futterwerbung wieder in das Tier gelangen. Somit ist der Entwicklungskreislauf der Parasiten geschlossen. In diesem Projekt soll untersucht werden, welche Auswirkungen drei verschiedene Kompostierungsmethoden auf den Gehalt an Parasitenstadien im Mist/Kompost haben und ob mit der Kompostierung der Entwicklungszyklus der meisten Magen-Darm-Würmer unterbrochen werden kann.