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Gülle hat gegenüber Festmist den Nachteil, dass wegen des fehlenden Strohs ein geringer Eintrag an organischen Kohlenstoff in das Grünlandsystem stattfindet.

Projektleiter: DI Walter Starz

Das Düngerkonzept in der Biologischen Landwirtschaft ist nicht darauf aufgebaut die Pflanze direkt mit Stoffen zu ernähren sondern die Düngerstoffe sollen das Futter für die Bodenlebewesen darstellen. Diese bauen die organischen Stoffe um und ab und machen diese damit den Pflanzen verfügbar.

Im Rahmen dieser Untersuchung soll eine kostengünstige Kohlenstoffquelle (Grasmulch) am Grünlandbetrieb getestet werden. Zu diesem Zweck wird der letzte Biomasseaufwuchs im Vegetationsjahr gemulcht und auf der Fläche belassen. Üblicherweise wird der letzte Aufwuchs als Herbstweide genutzt, die auf dieser Fläche entfällt. Zusätzlich zum Mulchen werden zwei unterschiedliche Güllequalitäten eingesetzt. Einmal unbehandelte Rindergülle und einmal mit Diabas-Steinmehl behandelte Rindergülle.

Arbeitshypothese 1: Durch das Mulchen von Dauergrünlandbeständen werden auf Güllebetrieben zusätzliche organische Düngermittel eingebracht, die eine Förderung der Bodenlebewesen bewirken und somit die Grünland-Ertragslage im Folgejahr verbessern.
Arbeitshypothese 2: Eine zusätzliche Einbringung von organischen Düngerstoffen auf Güllebetrieben führt zu einer Veränderung des Grünland-Pflanzenbestandes.
Arbeitshypothese 3: Die Mulchung des letzten Grünlandaufwuchses auf einer Schnittwiese rechnet sich ökonomisch aufgrund der stabilen Grasnarbe und des Ertrages.

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Optimierung der Gülledüngung auf Wiesen durch Einbringung zusätzlicher organischer Materialien

Starz Walter (2009 - 2013)
 

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link