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Beim biologischen Getreidebau ergibt sich - wie im konventionellen Anbau - die Notwendigkeit, ein qualitativ hochwertiges Ernteprodukt hervorzubringen, das entweder als Saatgut, Konsum- oder Futtergetreide zur Verfügung steht.

Projektleiterin: DI Waltraud Hein

 

Dabei kommt dem Einsatz der dafür nötigen Ressourcen eine besondere Bedeutung zu, um neben einem guten Ertrag auch wirtschaftlich erfolgreich sein zu können. Das erfordert eine ganz spezielle Steuerung des Getreidebestandes einerseits über die Saatstärke, aber auch über den Zeitpunkt der Saat. Beide Parameter können entsprechenden Einfluss auf den Ertrag und die Qualität des Ernteproduktes nehmen.

Wenn einerseits eine Verringerung der Saatstärke zu einem höheren Proteingehalt führt, ist das für die Vermarktung als Konsumgetreide wichtig, kann aber innerhalb des Getreidefeldes zu einem stärkeren Besatz mit Beikräutern oder -gräsern führen. Somit liegt beim Betriebsführer die schwierige Entscheidung, welche Saatstärke er für welche Getreideart anwendet. Bei Futtergetreide lässt sich über eine engere Reihenweite sicher das Problem mit der Verunkrautung leichter lösen als bei Konsumware, die zur Erzielung eines wirtschaftlichen Preises unbedingt einen Mindest - Proteingehalt aufweisen muss. Auf diesem Gebiet wurden von unterschiedlichen Institutionen schon verschiedene Projekte durchgeführt, die alle auf eine Erhöhung des Proteingehaltes bei verringerter Saatstärke bei Weizen hinzielen. Hier wurde das Problem mit der stärkeren Verunkrautung meist durch die sogenannte 'Weite Reihe' mittels mechanischer Bearbeitung und/oder Untersaat gelöst. Hierzu liegen bereits eindeutige Ergebnisse mit einer deutlichen Erhöhung des Proteingehaltes bei Weizen vor. Allerdings unterscheiden sich die klimatischen Bedingungen an den für diese wissenschaftliche Tätigkeit unterschiedlichen Standorten doch sehr voneinander, weshalb davon auszugehen ist, dass mit steigenden Niederschlagsmengen auch das Problem der Beikräuter und -gräser stärker in den Vordergrund tritt.
Dem Saatzeitpunkt kommt große Bedeutung zu, gerade auch im Hinblick auf die Krankheitsanfälligkeit, die sich ja im Besonderen qualitativ negativ auswirken kann.
Im Zuge dieser wissenschaftlichen Tätigkeit sollen an verschiedenen Standorten Versuche mit Getreide durchgeführt werden, bei denen sowohl die Saatstärke als auch der Anbauzeitpunkt variiert. Bei diesen Versuchen, die jeweils nur eine geringe Anzahl von Objekten umfassen, sollen sowohl Ertragsdaten als auch die Qualität erfasst werden, ebenso alle Beobachtungsdaten im Hinblick auf Pflanzenkrankheiten oder Schädlingsbefall.

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Einfluss der Saatstärke und der Saatzeit auf Ertrag, Qualität und Verunkrautung von Getreide

Hein Waltraud (2005)
 

 

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link