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Im vorliegenden Projekt sollten die Auswirkungen verschiedener Brachebegrünungen im Hinblick auf die Verunkrautung und den Einfluss auf den Boden auf verschiedenen Standorten geprüft werden.

Projektleiterin: DI Waltraud Hein

 

 

Dazu wurde auf den Versuchsflächen der BAL Gumpenstein in den Jahren 1994 bis 1998 verschiedene Versuche angelegt, wobei die meisten als Rotationsbrachen in die Fruchtfolgen der jeweiligen Ackerkulturen eingebaut wurden, nur am Standort Bischofshofen wurde auch ein Schlag in eine Dauerbrache umgewandelt.
Im Jahr 1994 wurde ein Teil des Dauerbracheversuches in Bischofshofen angelegt, wobei es sich um 5 verschiedene Varianten handelte. Die jeweiligen Mischungen wurden individuell für den Standort zusammengestellt. Aus technischen Gründen konnte die Blumenwiese erst im Frühjahr 1995 angesät werden. Die Mischungen für die Rotationsbrachen wurden entweder aus der Literatur entnommen, bzw. nach persönlicher Empfehlung verwendet.
Von größtem Interesse waren das Ausmaß der Verunkrautung, bzw. die Verteilung und das Auftreten bestimmter Pflanzen innerhalb der angesäten Varianten. Zu dieser Feststellung wurden bei jedem Versuch Pflanzenbestimmungsaufnahmen durchgeführt, bei welcher zunächst der Bedeckungsgrad durch grüne Pflanzen erhoben wurde, anschließend die prozentuelle Verteilung der Pflanzen. Dabei wurden die angesäten Pflanzenarten auch erfasst, was einen guten Überblick über das Verhältnis erwünschter und unerwünschter Pflanzen gibt. Bei jedem Versuch diente die Variante Selbstbegrünung als Vergleichsvariante, wobei sich je nach Standort eine ganz spezielle Flora bildet. Bei den Rotationsbrachen handelte es sich aus arbeitstechnischen Gründen durchwegs um Frühjahrsansaaten, die meist aus einjährigen Pflanzen bestanden. Trotzdem wurden einige dieser Versuche über den Winter stehen gelassen, im Frühjahr nochmals bonitiert und die Entwicklung und Veränderung des Pflanzenbestandes genau beobachtet. Die Varianten waren zum Teil aus Klee-Gras-Gemengen zusammengesetzt, zum Teil aus Nicht-Leguminosen, wobei letztgenannte Gruppe einen dichten Bestand bildete. Außerdem wurde bei fast allen Versuchen der Frischmasseertrag der einzelnen Varianten festgestellt, auch wurden Proben für das chemische Labor gezogen, um die Trockensubstanz und den Rohproteingehalt zu bestimmen.