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Auch wenn die Kartoffel aus der Sicht von Ernährungsexperten ein wertvolles Lebensmittel darstellt, so ist deren Pro-Kopf-Verbrauch doch rückläufig.

Projektleiterin: DI Waltraud Hein

 

 

Diese Entwicklung hat verschiedene Ursachen, wie einen gestiegenen Fleischkonsum, der die Verwendung von Kartoffeln in den Hintergrund gedrängt hat; arbeitswirtschaftliche Gründe bei der Zubereitung der Kartoffeln in der Küche; das Angebot von Fertig- oder Halbfertigprodukten mit Kartoffeln; wenig geeignete Lagerräume zur Einlagerung günstiger Kartoffeln im Herbst.
Gerade die Frage der Einlagerung unter nicht optimalen Bedingungen, wie sie beim Normalverbraucher für die Einlagerung von Kartoffeln herrschen, sollte mit diesem Forschungsprojekt untersucht werden. Im Mittelpunkt des Interesse stand die Frage, wieweit einzelne Sorten besser dafür geeignet sind, bzw. in welchem Ausmaß die Veränderungen in der Kartoffelknolle während der Lagerung den Geschmack und die Inhaltsstoffe der Kartoffeln beeinflussen.
Dabei wurden aus den Kartoffel-Sortenversuchen einzelne Sorten ausgewählt, die während der gesamten Winterlagerung beobachtet und beprobt wurden. Anhand der Proben sollte das Keimverhalten der Kartoffeln untersucht, ebenso der Stärkegehalt bestimmt und eine organoleptische Prüfung durchgeführt werden. Auch wurden Proben für chemische Untersuchungen gezogen.
Dass natürlich das Keimverhalten von Kartoffeln auch von den Produktionsfaktoren, wie Standort, Düngung, Witterung, aber auch vom Reifegrad bei der Ernte zusammenhängt, muss dabei erwähnt werden.