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43_biofuetterung
Die Versorgung von säugenden Zuchtsauen in der biologischen Landwirtschaft stellt eine große Herausforderung dar. Die Auswirkung zweier Rationen mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen auf Gesundheit und Leistung der Tiere wird über 2 Jahre getestet.

Projektleiter:Dr. Werner Hagmüller

 

Im Bereich der Ferkelproduktion spielt die Versorgung der Zuchtsau während der Säugezeit eine besondere Rolle. Ende 2011 endet die Übergangsfrist zur Versorgung von biologisch gehaltenen Tieren mit konventionellen Futtermitteln. Derzeit werden bis zu 10% konventionelle Rationsbestandteile in Bio-Rationen eingemischt. Dabei werden vor allem Eiweißfuttermittel zugesetzt. Die Deckung des relativ hohen Bedarf an essentiellen Aminosäuren bringt insbesondere unter den Bedingungen einer 100%-igen Biofütterung eine Reihe von Problemen mit sich. Durch die lange Säugezeit (mindestens 40 Tage) kommt der leistungsgerechten Versorgung der Zuchtsau in Bio eine wesentliche Bedeutung zu, vor allem hinsichtlich der Wiederbelegung nach dem Absetzen. Ziel des Projektes ist die Überprüfung zweier konkreter Rationskonzepte mit hohem Umsetzungspotenzial in einem Exaktversuch. Ein Rationstyp stellt eine unbalancierte Futtermischung dar, die in der Praxis häufig vorkommt. Das zweite Rationskonzept ist hinsichtlich Aminosäurenzusammensetzung optimiert gestaltet und soll die Szenarien "kommerziell hergestelltes Alleinfutter" bzw. "Hofmischung mit kommerziellem Eiweißkonzentrat" repräsentieren. Die Blut- und

Hormonanalysen während der Säugezeit dienen zur Überprüfung der Stoffwechselbelastung bzw. der Abschätzung der Chancen auf eine erfolgreiche Wiederbelegung.