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Platterbse stellt eine anspruchslose Alternative zu anderen Körnerleguminosen dar. Im Projekt werden die Auswirkungen der antinutritiven Inhaltsstoffe auf das Wachstum von Absetzferkel getestet.

Projektleiter:   Dr. Werner Hagmüller

 

Gemäß VERORDNUNG (EG) Nr. 889/2008 bzw. 834/2007 darf der Anteil an konventionellen Futtermittelkomponenten für Schweine ab 2010 nur noch höchstens 5 % betragen, ab 2012 wird auch bei Monogastriern die 100 % Bio-Fütterung umgesetzt. Eine große Herausforderung in diesem Zusammenhang stellt die Eiweißversorgung von Jungtieren dar, bei der auch in Zukunft verschiedene Leguminosen eine Schlüsselrolle spielen werden. Der Einsatz von einigen Leguminosen ist durch verschiedene antinutritive Inhaltsstoffe begrenzt. Bei Platterbse (Lathyrus sativus) sind diese Inhaltsstoffe zwar bekannt, jedoch gibt es kaum Untersuchungen über (Neben-)Wirkungen beim Schwein. Somit ist es in der Praxis derzeit nicht möglich, seriöse Empfehlungen für den Einsatz zu geben. In diesem Projekt wird Bio-Aufzuchtfutter, das Platterbse (Lathyrus sativus) in drei verschiedenen Dosierungen enthält, hinsichtlich der erzielbaren Biologischen Leistung und eventuell auftretender Nebenwirkungen bei Aufzuchtferkeln überprüft.

Ziel ist es, den Landwirten Empfehlungen über den sicheren Einsatz der Platterbse bei Aufzuchtferkeln geben zu können. Seitens der Landwirte wird dieses Projekt durchaus positiv gesehen, da Platterbse keine anspruchsvolle Pflanze ist, weshalb sie in vielen Regionen kultiviert werden kann und zudem ertragssicherer als Erbse ist.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link