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Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Österreich ist Grünland. In der Steiermark wird etwa ein Fünftel der Wiesen und Weiden nach den Richtlinien der Biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet.

Projekleiter: DI Walter Starz

 

Diese großteils im Berggebiet angesiedelten Betriebe besitzen häufig artenreiche, extensiv bewirtschaftete Dauerwiesen. Im Zuge dieses Projektes sollen in einer Fallstudie die Auswirkungen einer Nutzungsintensivierung infolge von Produktionsausweitung und längerer Vegetationsperioden auf den Pflanzenbestand untersucht werden.

Projektmitarbeiter:  Rupert Pfister (LFZ), Dr. Andreas Bohner (LFZ), Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Karrer (Department für Integrative Biologie und Biodiversitätsforschung, Institut für Botanik), DI Wolfgang Angeriger (Bio Ernte Steiermark)

Dabei werden folgende Arbeitshypothesen untersucht:

  • Arbeitshypothese 1: Eine Erhöhung der Schnittanzahl im montanen Wirtschaftsgrünland von 2 auf 3 und 4 hat einen wesentlichen Einfluss auf die Zusammensetzung und Diversität des Grünlandbestandes. Abhängig von der Schnittfrequenz ändert sich die Wuchsstrategie der Pflanzen, beschrieben durch Plant Functional Types
  •  Arbeitshypothese 2: Die Qualität sowie Quantität des Pflanzenbestandes entwickelt sich bei Mistdüngung anders als bei Gülledüngung. Damit zusammenhängend ändert sich auch der Bodenhumusgehalt, der Stickstoffgehalt im Boden, sowie die Phosphor- und Kaliumverfügbarkeit.
  • Arbeitshypothese 3: Bei Intensivierung der Schnittfrequenz und unterschiedlicher Wirtschaftsdüngerart (fest/flüssig) findet eine Verschiebung des vertikalen Lichtprofils und Blattflächenindex auf verschiedenen Wuchshöhen statt. Damit kann die Änderung der Wuchsform und Lage der Blattmasse der Futterpflanzen beschrieben werden.


Adaptation strategies of mountainous hay meadows to intensified management regime in organic farming

Over half of the agricultural area in Austria is grassland stands. About one fifth of the meadows and pastures are managed with the guidelines of organic farming. It is this farms which own very diverse and more extensively managed meadows. This project aims to detect the impact of more intense production caused by management practise and longer vegetation period on well-established grassland stands.

The following working hypothesis shall be answered:

  • Hypothesis 1: Increasing cutting regime has a major impact on diversity and species assemblage in mountainous hay meadows. Growth form strategy of grassland plants changes in dependency of mowing level, described with Plant Functional Types
  • Hypothesis 2: Development of both herbage quantity and quality differs within type of organic fertiliser. Therefore, total amount of nitrogen, organic substance, phosphorous and potassium varies.
  • Hypothesis 3: There is a shift of light transmission and leaf area index on different growth heights dependent on treatment factors. With this, changes in growth habit and position of main leaf mass of herbage plants can be described.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link

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Anpassungsmöglichkeiten montaner Bio-Dauergründlandwiesen an eine Nutzungsintensivierung

Starz Walter (2009 - 2013)