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Im Leben der Ferkel stellt Durchfall eine wesentliche Bedrohung dar. Sowohl die ersten Lebenstage (Frühdurchfall, bedingt durch E.Coli bzw. Clostridien) als auch die 2./3. Lebenswoche (Kokzidien) sind kritische Zeiten im Leben der Ferkel. Nach dem Absetzen mit 6 Wochen (BIO) kommt es zu einer weiteren kritischen Phase, in der sich die Ferkel ohne Mutter und meist in neuer Umgebung mit ausschließlich fester Nahrung zurechtfinden müssen. Durchfälle in dieser Zeit sind meist durch E. Coli bedingt und können auch zum Tod führen.

Ein Forschungsschwerpunkt der letzten Jahre beschäftigte sich mit dem Einsatz pflanzlicher Substanzen zur Regulierung der Verdauungsvorgänge der Ferkel nach dem Absetzen. Pflanzliche Mittel sind im Vergleich zu chemisch-synthetischen Stoffen (z.B. Antibiotika) milder in der Wirkungsweise, dadurch leider aber auch weniger wirksam gegen Schadbakterien.

Deshalb können Kräuter und Gewürze Antibiotika im Ernstfall nicht ersetzen, werden aber vielerorts erfolgreich als Begleittherapie, bzw. im Sinne einer gezielten Vorbeuge eingesetzt.

Nachfolgende Artikel und Vorträge geben einen Einblick in die Arbeit mit Pflanzen im Sinne einer phytotherapeutischen Begleitung der Ferkel während der Zeiten erhöhter Anfälligkeit gegenüber Durchfallerreger.

Stationen einer erfolgreichen Ferkelaufzucht
Ist gegen den Absetzdurchfall ein Kraut gewachsen? Der Fortschrittliche  Landwirt  6/2008 S. 28-29
Mit Blutwurz gegen Durchfall Bioland 06/2010 S. 18-19
Gegen Durchfall natürlich vorbeugen Der Fortschrittliche Landwirt Heft 19/2010 S.22-23
Antibiotikafreie Ferkelaufzucht und Schweinemast - eine Illusion?
Ferkel optimal auf das Abesetzen vorbereiten
Phytotherapie bei Ferkelkrankheiten - Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung Schweizerische Zeitschrift für Gesundheitsmedizin 2016;28(suppl 1) S. 31-32