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Im Gegensatz zur Biomilchviehhaltung stellt die Bioschweinehaltung einen äußerst kleinen Prozentsatz (ca. 2%) an der gesamtösterreichischen Schweineproduktion dar. Die Unterschiede zur konventionellen Haltung sind v.a. im Abferkelbereich groß, was viele Landwirte vor einer Umstellung auf Bioschweinehaltung zögern lässt. Freies Abferkeln ohne Ferkelschutzkorb mit verlängerter Säugezeit von mindestens 40 Tagen kennzeichnen die biologische Ferkelproduktion. Zusätzlich ergibt sich durch Einschränkungen im Futtermittelbereich (GVO-Freiheit, Verzicht auf Extraktionsschrote, synthetische Aminosäuren und Enzyme) eine weitere Herausforderung bei der Ferkelaufzucht und der Versorgung der säugenden Zuchtsau. Das Anbieten eines Auslaufs unterscheidet die Bioschweinehaltung von der konventionellen Haltung auch im Stallbau deutlich.

 

Schwerpunkte des Referates

Das Referat Tiergesundheit Schwein beschäftigt sich in erster Linie mit Fragen der präventiven Tiergesundheit. Da der Begriff Tiergesundheit eng mit Begriffen wie Haltung, Fütterung und Management verbunden ist, stellt sich für uns ein komplexes Aufgabengebiet mit vielen interessanten Teilbereichen dar.

Hauptschwerpunkte werden in den Bereichen Management, Gesundheitsvorsorge mit Heilpflanzen und anderen biogenen Stoffen, Verbesserung des Wohlbefindens durch tiergerechte Stallhaltung und Fütterung von Sauen und Ferkeln unter den Bedingungen der EU-Bio Verordnung 834/2007 bzw. 889/2008 gesetzt.  

 

 Der Standort Wels 

Das Anlegen von vergleichbaren Exaktversuchen ist nur mit Tieren einer konstanten Herde mit gleichbleibendem Gesundheitsstatus möglich. Dazu werden am Standort Wels/Thalheim etwa 40 Zuchtsauen nach den Vorgaben der EU Verordnung gehalten. Sowohl die Muttertiere als auch ihre Nachkommenschaft werden zur Klärung von Fütterungs- und Haltungsfragen herangezogen.

Die Tiere am Standort Wels  werden als geschlossene Herde geführt, es werden also keine Tiere zugekauft. Sperma wird fast ausschließlich vom eigenen Eber (Du x Pit) gewonnen und per künstlicher Besamung eingesetzt. Die Herde ist seit 4 Jahren frei von Räude und PRRS.

 

Unsere aktuellen Projekte

                Neuer Impfstoff gegen Coli–Ödemkrankheit zugelassen

 

Die folgenden Kapitel geben einen Eindruck über die Arbeit des Referates und sind nach fachlichen Themen unterteilt:

Tiergesundheit allgemein

Management im Zuchtsauenstall

Stallbau

Ferkeldurchfall

Einsatz von Heilpflanzen

Kräuter und Durchfallprophylaxe

Filme

 

Abteilungsleiter und Dienststellenleiter Thalheim/Wels:

Dr. Werner Hagmüller
Management Bio-Schwein

 

 

Referatsleiterin:

DIin Ulrike Minihuber
Alternative Strategien - Zucht, Haltung, Tiermedizin