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Im Gegensatz zur „High-Input bzw. High-Output-Strategie“ setzt die „Low-Input- bzw. Low-Cost“ Strategie konsequent bei der Minimierung des Betriebsmitteleinsatzes und den Kosten an. Low-Input Betriebe versuchen wirtschaftlich Effizient zu sein, in dem sie die Abhängigkeit von externen Ressourcen minimieren und konsequent Kosten sparen. Wie bei der High-Output Strategie üblich, wird hier eine Maximierung des Outputs nicht angestrebt. Dieser innovative Ansatz setzt jedoch eine standorts- und tierangepasste Landbewirtschaftung mit sehr gutem „know how“ voraus.    

Forschungsergebnisse zur Milchviehhaltung zeigen, dass die Low-Input Strategie bei passenden Betriebsbedingungen und durchdachter Umsetzung - selbst bei deutlich geringerer Einzeltierleistung und geringerer Milchquote (-40 %) - zum selben Betriebseinkommen wie eine Hochleistungsstrategie führen kann. Das ökonomische Potential von Low-Input Strategien steigt, wenn externe Betriebsmittel teurer werden, externe Kosten Produktionsverfahren aufgeschlagen werden und wenn für eine höhere Produktionsqualität (z.B. Bio-Weidemilch) Preiszuschläge lukriert werden können.

Die Low-Input Milchviehhaltung versucht den Einsatz folgender Betriebsmittel durch gesamtbetriebliche, standort- und tierangepasste Strategien möglichst zu minimieren:

  • Kraftfuttereinsatz in der Fütterung und Kraftfutterzukauf
  • Ackerflächenbedarf für die Rinderfütterung
  • Einsatz von Tierarzneimitteln (Antibiotika etc.)
  • Zukauf von Düngemitteln
  • Energieeinsatz in der Produktion
  • Teure Eigenmechanisierungen und Gebäude
  • Arbeitszeit

 Wir arbeiten an Innovationen

In unseren Forschungs- und Umsetzungsaktivitäten arbeiten wir an der Weiterentwicklung und Umsetzung von Low-Input Strategien:

Kraftfutterreduktion

Weidehaltung

Rinderzucht

Grünlandbewirtschaftung und Düngung

Tiergesundheit