Sie benutzen eine uralte Version von Microsofts InternetExplorer.
Diese Version wird von unserer Website nicht mehr unterstützt.
Bitte aktualisieren Sie Ihren InternetExplorer oder wechseln Sie zu einem anderen modernen Browser.

 

Als effizient wird ein System erst angesehen, wenn es mit optimalen Ressourceneinsatz sein Ziel erreicht. Als Ressource können materielle (z.B. Boden, Luft, Wasser,…) als auch immaterielle Güter (z.B. Zeit, Vertrauen, Diversität,…) angesehen werden. Welche Ziele verfolgt nun die EU-Rechtsgebung für die Biologische Produktion?

Im Artikel 3 der VO (EG) Nr. 834/2007 werden folgende Ziele abgesteckt: 

  • Nachhaltiges Bewirtschaftungssystem
  • Produktion qualitativ hochwertiger Erzeugnisse
  • Herstellung einer reichen Vielfalt von Lebensmitteln, die den Konsumentenerwartungen nach Umweltschutz, pflanzlicher, tierischer und menschlicher Gesundheit gerecht werden.

Diese Ziele werden erreicht, indem Ressourcen verantwortungsvoll genutzt werden, indem…

  • die Systeme und Kreisläufe der Natur respektiert und die Gesundheit von Boden, Wasser, Pflanzen und Tieren sowie das Gleichgewicht zwischen ihnen gefördert wird,
  • zu einem hohen Niveau der biologischen Vielfalt beigetragen wird,
  • Energie und Ressourcen wie Wasser, Boden, organische Substanz und Luft verantwortungsvoll genutzt werden,
  • hohe Tierschutzstandards beachtet werden.

Bei der Betrachtung der Dinge wird klar, dass das Eine das Andere bedingt. Ein Prinzip, das sich in der Kreislaufwirtschaft Bio-Produktion wiederfindet! Nicht lineare Lösungsansätze, sondern vielmehr ein zirkulär geführtes Bewirtschaftungssystem führt zur Ressourcen-Effizienz.

Somit stellt die EU-Rechtsgebung in einem ganzheitlichen Ansatz die Rahmenbedingungen für die Ressourcen-Effizienz am biologisch wirtschaftenden Betrieb dar, indem sie Ziele, Prinzipien und Mindestanforderungen für die Bio-Produktion definiert. Wie weit und vielschichtig darüber hinaus die Bio-Prinzipien Anwendung finden obliegt jedoch weiterhin den einzelnen Produzenten.