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40 2011 irland kuehe kaelber
Kälber und Jungrinder der säugenden Mutterkühe können voraus grasen

40 2011 komi portion kurzrasenweide
Kombination von Kurzrasenweide und Portionierung von Steilflächen im Berggebiet

Autor: Priv. Doz. Dr. DI Andreas Steinwidder

 

Viele Weidebetriebe setzen hinsichtlich Weideführung mit Erfolg betriebsangepasste Mischsysteme um.

  • Beispielsweise könnte im Frühling mit Kurzrasenweidehaltung begonnen werden und nach dem 1. oder 2. Aufwuchs auf Koppelwirtschaft mit 1-2-tägiger Weideflächenvorgabe umgestellt werden.
  • Im Berggebiet werden häufig steile Flächen in Schönwetterperioden gezielt in Form von Portionsweiden und die ebenen Flächen über die Koppel- oder Kurzrasenweide genutzt.
  • Eine hohe Weidefutterakzeptanz kann bei wechselnder Weide- und Schnittnutzung (Mähweide) erzielt werden. In diesem Fall benötigt man jedoch bei Vollweidehaltung sehr viel Fläche rund um den Betrieb.
  • Wie in Neuseeland häufig vertreten, portionieren Betriebe innerhalb von Koppeln Tages- oder Zweitagesflächen neu dazu.
  • In Irland lassen Mutterkuhbetriebe teilweise die Kälber und Jungrinder der säugenden Kühe vorausgrasen. Hier ist der Zwischenabteilungsdraht innerhalb der Koppeln so hoch gespannt, dass die Kälber ungehindert durchgehen und vorausgrasen können.
  • Bei Koppelsystemen könnten hochleistende Tiere die Flächen an den ersten zwei Tagen bestoßen. Niedrig leistende Tiere grasen an den Folgetagen den strukturreicheren Bestand dann tief ab.



 

 

 

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Beweidungsdauer je Koppel

 

3tägig

6tägig

10tägig

Hauptwachstumsphase

6-9 Koppeln

3-5 Koppeln

2-3 Koppeln

Ab Ende August

12-16 Koppeln

5-8 Koppeln

3-5 Koppeln