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Zäune müssen stabil sein

Je nach Region gibt es verschiedene Zaunformen aus Holz. Diese typischen Zäune passen sich sehr gut in das Landschaftsbild ein. In der Regel sind diese Zäune stabil, verleiten aber Tiere daran zu reiben und können somit den Zaun instabil machen. Zäune aus Holz halten je nach Holzart,  Feuchtigkeit und Vorbehandlung des Holzes etwa 8 bis 12 Jahre. Ständige Kontrolle und Ausbesserungen sind notwendig.

Stacheldrahtzäune sind bei Standweide sehr häufig, weil sie lange halten und durch die Stacheln von der Rindern respektiert werden. Es ist aber darauf zu achten, dass die Drähte gut gespannt sind, weil sonst die Wirkung verloren geht. Es müssen auch die Pfosten ständig kontrolliert werden. In der Regel werden zwei bis drei Drähte gespannt. Drei sind dann notwendig, wenn Kälber und Jungrinder in der Herde sind. Unterteilungen bei Umtriebsweiden werden oft mit elektrischen Zäunen gemacht, wobei die Gesamtfläche mit einem Stacheldrahtzaun umgeben ist. Durch Stacheldrahtzäune kommt es immer wieder zu Euter – bzw. Zitzenverletzungen bei Kühen.

Elektrozäune haben sich bei Umtriebs- und Koppelweiden durchgesetzt werden aber auch bei Standweiden erfolgreich eingesetzt. Die hohe Flexibilität und große Sicherheit spricht für diese Zäune. Elektrische Zäune mit Drähten oder Bändern gibt es für jeden Bedarf. Häufig werden starke Drähte mit Solar betriebenen Zellen eingesetzt. Diese Systeme sind stark und sicher, auch wenn die Drähte teilweise mit Gräsern verwachsen und damit den Strom teilweise ableiten. Außenzäune werden häufig als Fixzaunsysteme (Holz + 2-3 Weidezaunstahldrähte) errichtet, die Unterteilungen sind zumeist Bänder. Bei Standweiden sind elektrische Zäune teilweise in Kombination mit Holzzäunen, um landschaftlich schöne Zäune mit der nötigen Sicherheit zu versehen.

Weidetore

Je nach Nutzung ist das Anbringen von Toren notwendig. Bei Elektrozäunen wird meist nur ein Draht gespannt, der leicht zum Öffnen und Schließen ist. Bei Standweiden sind festere Tore oder Gatter aus Holz oder Eisen zu finden. Der Schließmechanismus von Toren muss sicher sein, weil Tiere in der Regel am Tor reiben und spielerisch versuchen, das Tor zu öffnen. Tore aus Eisen sind sehr stabil, wenn sie gut verankert sind. Selbst schließende Tore sind dann von Vorteil, wenn Wanderwege durch die Weide führen. Bei Wanderwegen haben sich auch Durchgänge, die nur von Menschen genutzt werden können, gut bewährt. Holztore sollten so gestaltet sein, dass die Tiere nicht mit den Köpfen durchschlüpfen können.

Weidezaunerrichtung mit dem Quad

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Bei vom Stall entfernten Standweiden sind Fang- und Verladeeinrichtungen von Vorteil. Je nach Notwendigkeit kann der Fangstand auch als Behandlungsstand verwendet werden – damit sind Behandlungen auch auf der Weide durchführbar.

Rinder werden, je extensiver sie gehalten werden, auch natürlicher in ihrem Verhalten und sie reagieren auf jede Einengung und Einschränkung ihrer Freiheit mit Panik und Fluchtverhalten. Fang- oder Verladeeinrichtungen müssen massiv ausgeführt sein. Die Ausführung richtet sich nach den Tieren und muss umso massiver sein, je extensiver die Tiere gehalten werden. Wie Wildtiere aufwachsende Kälber verhalten sich auch im weiteren Leben so, deshalb ist die Betreuung und die Beobachtung der Tiere besonders wichtig. Verladerampen sind ebenfalls notwendig, um den Transport von Rindern möglichst stressfrei für Tier und Mensch zu gestalten.

Verladerampen werden meist mit dem Fangstand kombiniert, vereinzelt gibt es auch transportable Verladerampen, die auch im Stallbereich verwendet werden.

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