Sie benutzen eine uralte Version von Microsofts InternetExplorer.
Diese Version wird von unserer Website nicht mehr unterstützt.
Bitte aktualisieren Sie Ihren InternetExplorer oder wechseln Sie zu einem anderen modernen Browser.

40 2014 rinder weide1
Bei der Neuausrichtung der Zuchtziele bei Braunvieh und Fleckvieh erfolgten wichtige Anpassungen bei der Berechnung des Gesamtzuchtwertes. Diese Anpassungen, die zu einer verbesserten und genaueren GZW-Berechnung führen, wurden nun methodisch auch im ökologischen Gesamtzuchtwert (ÖZW) berücksichtigt. Bei den Gewichtungen der Merkmale waren im ÖZW keine wesentlichen Anpassungen notwendig. Auch zukünftig wird besonders hohes Augenmerk auf gesunde, fitte Kühe mit guter Fruchtbarkeit und flachen Laktationskurven gelegt.

Die unkomplizierte Grundfutterkuh
Der ökologische Zuchtwert geht genau auf die Wünsche der Bio-Betriebe ein.
Im Vergleich zum ökonomischen Gesamtzuchtwert (GZW) wird bei Zucht nach dem Ökologischen Zuchtwert (ÖZW) ein sehr deutlicherer Zuchtfortschritt im Fitnessbereich erreicht (Fruchtbarkeit, Eutergesundheit, Kalbeverlauf, Nutzungsdauer, Leistungssteigerung etc.). Tiere mit hohen Einsatzleistungen, frühreife Linien und Linien mit sehr hohen Einzeltierleistungen und geringer Persistenz schneiden hier schlechter ab. Das macht die Daten besonders für Biobetriebe interessant.
Der ÖZW wird für die Rassen Fleckvieh, Braunvieh und in Bayern auch für Gelbvieh berechnet.
Auf der Homepage des Bio-Institutes der HBLFA Raumberg-Gumpenstein finden Sie weiterführende Infos zum ÖZW und die aktuellen Stier-Empfehlungslisten für Bio-Betriebe:

www.raumberg-gumpenstein.at/oezw