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Am Dienstag, dem 6. Juli 2010 fand am LFZ Raumberg-Gumpenstein der Forschungstag 2010 mit Impulsreferaten, Podiumsdiskussion, sowie Forschungs- und Erlebnisstationen für Groß und Klein statt...

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750 Kinder, Jugendliche und Experten aus Bildung, Forschung und Technologie beteiligten sich aktiv am Geschehen. Im gesamten Gelände des Lehr- und Forschungszentrums Raumberg-Gumpenstein in Irdning wurden 20 Stationen mit High Tech Geräten aufgebaut und außergewöhnliche Experimente und Forschungsergebnisse für alle Alterstufen vorgeführt.

Im Grimmingsaal der Schule spannten die interessanten Impulsreferate den Bogen von Forschung und Innovation am Puls der Zeit zum Thema Schule, Forschung und Entwicklungshilfe bis hin zu Förderschienen wie z.B. generation innovation Regionen und interdisziplinäre Projektkooperationen im Ländlichen Raum. Eine intensive Diskussion stellte zur Frage, welche Chancen der Ländliche Raum in der Zukunft hat, Kompetenz und Wissen aufzubauen, um qualitativ hochwertige Arbeitsplätze in der Region anbieten zu können.
Eine der größten Arbeitgeber in der Region sind die Landgenossenschaft Ennstal und das LFZ Raumberg-Gumpenstein. Hier wird durch die Zusammenarbeit wertvolles Know-how weit über die Region hinaus, für die Praxis entwickelt.
Ergebnis der Diskussion: Forschung muss in die Schule, Pädagogen müssen sich öffnen für interdisziplinäre Projekte, die über den Basislehrplan hinausgehen, die Lehrbücher benötigen Inputs von Forschung und Wirtschaft. Die Vernetzung innerhalb der Region beginnt mit gemeinsamen Ideen und Aktivitäten, wie sie am Science Day 2010 sehr eindrucksvoll dargestellt wurden.

Im Forschungsgelände wurden 20 Forscherstationen gemeinsam mit Kooperationspartnern wie WLV, Nationalpark Gesäuse, Abfallwirtschaftsverband Liezen, UZR, Firma IPUS, GBL, Lebenshilfe Stainach, Volksschule Donnersbach und den vier Instituten des LFZ Raumberg-Gumpenstein aufgebaut. Der enorme Ansturm von 700 BesucherInnen aller Alterstufen vom ganzen Bezirk und weit darüber hinaus war beeindruckend.
Ausgestattet mit High Tech-Geräten wurde experimentiert und komplexe Naturprozesse auf einfache Weise für Kinder und Jugendliche und die Bevölkerung erklärt. Zum Thema Luft experimentierten die Volksschüler aus Donnersbach, bei der Station Mülltrennung und Kompostierung konnten die Kinder selbst Hand anlegen. Die Analyse von Bodenprofilen, die Bestimmung von Pflanzenarten und gesunde Pflanzen ohne Chemie bis hin zur natürlichen Schädlingsbekämpfung wie z.B. durch die Errichtung von Nützlingshäusern beeindruckte Kinder und Erwachsene. Das Stallklima wurde mit High Tech Geräten gemeinsam analysiert. Wetterstation und Lysimeter wurden erklärt und der Einsatz von Mineralien und Werkstoffen vorgeführt, Zu den Schwerpunkten Wald /-bau, Geologie und Schutz vor Naturgefahren konnten alle Bildungsstufen vom Kindergarten bis zur Matura nach dem Motto „Natur zum Anfassen“ selber tätig werden. Auch im verrückten Chemielabor und beim 3D Kino Die Zukunft ist wild, waren die Plätze ausgebucht.


(Das Projekt ist Teil der „Forschungs- und Erlebniswerkstatt Liezen“, eine generation innovation Pilotregion als Initiative des BMVIT und BMUKK unter der Leitung des LFZ Raumberg-Gumpenstein.)