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Im Rahmen der GI-Region Liezen gestalten die Schülerinnen und Schüler der VS Wörschach, gemeinsam mit Ihren Lehrer/-innen und dem Team der Lebenshilfe Stainach, den Schulgarten neu...

Ein wichtiger Schwerpunkt dafür ist die Kooperation mit dem Standort Stainach der Lebenshilfe Ennstal, die ja in Raumberg-Gumpenstein ein großes Gartenbauprojekt betreut. So erhalten die SchülerInnen einerseits wichtige Informationen und nützliche Tipps zur Gartengestaltung, und werden andererseits gleichzeitig für Menschen mit Handicaps sensibilisiert.

Am 13. April besuchten die SchülerInnen der VS Wörschach zum ersten Mal die Lebenshilfe in Stainach. Nach einem herzlichen Empfang und der Vorstellung der Lebenshilfe und ihrer Projekte, wurden die Kinder durch die verschiedenen Bereiche geführt, durften beim Weben zusehen und mit der Lebenshilfe gemeinsam Perlenarmbänder basteln.

Am 27. April folgte dann endlich der Ausflug nach Gumpenstein, wo die 39 SchülerInnen und ihre LehrerInnen das Gartenbauprojekt der Lebenshilfe besichtigten. Die Kinder freuten sich bereits sehr darauf, die Klienten der Lebenshilfe wieder zu sehen.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es zuerst zur Wetterstation des LFZ Raumberg-Gumpenstein, wo Dr. Andreas Bohner, Leiter der Abteilung Umweltökologie, den jungen ZuhörerInnen die Messgeräte genau erklärte. Danach führte Daniel Eingang, vom Institut für Nutztierforschung, die SchülerInnen durch die Rinder-, Schaf- und Ziegenstallungen. Er erklärte die Tierrassen, die Tierhaltung, die Tiergesundheit und die richtige Fütterung.

Als letzte Station ging es dann zum eigentlichen Schwerpunkt des Besuches: dem Gartenbauprojekt der Lebenshilfe Stainach. Erna Javorsky, Leiterin des Standortes, begrüßte die Kinder. Danach gab es erst einmal eine ordentliche Jause im neuen Glashaus. Anschließend führte Christoph Häusler, derzeit Zivildiener bei der Lebenshilfe, die jungen GartenbauerInnen durch den neu gestalteten Bauerngarten, zeigte ihnen die beiden Hochbeete und erklärte, mit welchen Materialien ein Hochbeet befüllt werden muss, damit das Gemüse und die Kräuter gut wachsen können. Die SchülerInnen waren sehr aufmerksam und stellten viele Fragen. Besonderes Interesse weckten die Kräuterschnecken und das Nützlingshotel. Alle Kinder der dritten und vierten Klasse werden ein eigens kleines Nützlingshotel für Zuhause anfertigen und ein großes wird gemeinsam im Schulgarten aufgestellt.
Zum Abschluss erhielten alle Kinder noch ein Sackerl mit Kressesamen. Der wird daheim in Erde oder Watte gekeimt und nach einigen Tagen kommt die Kresse frisch geerntet auf das Butterbrot.

Im eigenen Schulgarten werden die Kinder das Gelernte in der Praxis umsetzen und dabei werden sie vom Standort Stainach der Lebenshilfe Ennstal tatkräftig unterstützt.


(Das Projekt ist Teil der „Forschungs- und Erlebniswerkstatt Liezen“, eine generation innovation Pilotregion als Initiative des BMVIT und BMUKK unter der Leitung des LFZ Raumberg-Gumpenstein.)