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Am 23. Februar 2010 erforschten die Kindergartenkinder vom Gemeindekindergarten Irdning das Thema Lawinen.

 

DI Markus Mayerl von der Wildbach- und Lawinenverbauung Ennstal und Salzatal erklärte anhand eines eigens angefertigten Modells was notwendig ist, damit eine Lawine entsteht: viel Schnee, ein steiler Hang und eine Gleitschicht. Lawinenarten (Lockerschneelawinen, Schneebretter und Staublawinen) wurden anhand von Bildern und Videos beschrieben, genauso zerstörte Häuser, verschüttete Autos und Straßen. Die Lawinenvideos und Simulationen beeindruckten die Kinder und Pädagoginnen gleichermaßen.

Auch die Lawinengefahren für Schifahrer und die Bevölkerung selbst, sowie Schutzmaßnahmen vom Sperrgebiet bis hin zum Schutzwall, Schneezaun und Ablenkdamm wurden bildhaft erklärt. Interessant waren vor allem auch die Ausrüstungsgegenstände zum Schitourengehen wie Lawinenairbag, Lawinenpieps, Lawinensonde, Schaufel, Lawinenhund, Verbandszeug, Reservekleidung und die Tourenskier und Felle. Verschüttete werden mit Sonde, Pieps und Lawinenhund gesucht.

Die Kindergartenkinder spürten dann im Garten mit Lawinensonden vergrabene Schätze auf und orteten sich gegenseitig mit dem Lawinenpieps. Das Bestimmen von Schneekristallen und Schneearten sowie das Graben von Schneeprofilen waren ein besonderes Erlebnis. Das Prinzip der Lawine wurde auf der Rutsche im Garten nachgespielt. Den Anriss, die Sturzbahn und die Auslauffläche prägten sich die Kinder sehr gut ein und auch die Kraft der Zerstörung durch den schweren Schnee.
Der Stationenbetrieb im Kindergarten wurde von den ExpertInnen des LFZ Raumberg-Gumpenstein unterstützt.

Das Thema Schnee und Lawinen begleitet die Kindergartenkinder noch den ganzen Winter. Auch am Grimming oder auf den Dachflächen können sie beobachten, wann die ersten Schneeflächen zum Rutschen kommen.


(Das Projekt ist Teil der „Forschungs- und Erlebniswerkstatt Liezen“, eine generation innovation Pilotregion als Initiative des BMVIT und BMUKK unter der Leitung des LFZ Raumberg-Gumpenstein.)