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Durchführung von Temperaturmessungen und erste Umsetzung der Komposter

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Kurz vor Schulschluss konnten die Lehrer Gerhard Brenner und Daniel Kollau die SchülerInnen der Polytechnischen Schule Irdning doch noch motivieren, die am 8. Juni errichteten Komposter das erste Mal umzusetzen und anschließend wieder aufzufüllen. Wider erwarten scheinte die Sonne und mit Scheibtruhe, Schaufel und Mistgabel rückten die fleißigen SchülerInnen an. Alfred Pöllinger vom LFZ Raumberg-Gumpenstein gab noch kurze Instruktionen und teilte die Arbeitsteams ein. Das System der im Eigenbau hergestellten Komposter erwies sich als sehr praktisch. Für das einfachere Befüllen wurden die Holzgestelle je nach Bedarf wieder in ihre Einzelteile zerlegt.
Bei einigen Kompostvarianten hat der Setzungsprozess schon stark eingesetzt. Vielleicht auch durch das „Wundermittel der Fa. IPUS“, dem Zeolith Steinmehl, welches bei einigen Kompostvarianten zur Qualitätsverbesserung und Geruchsbindung eingesetzt wird und flächendeckend auf die frischen, schichtweise aufgefüllten Abfälle aufgestreut wird. Die Temperaturmessungen mit den von den Schülern im Werkunterricht selbst gebauten Sonden ergaben wieder sehr unterschiedliche Ergebnisse.

Nach 1 ½ Stunden war die Arbeit getan. Daniel Kollau erklärte anschließend den SchülerInnen noch einmal die Vorgänge rund um das richtige „Kompostieren“ und den besonderen Wert des Zurückführens der Abfälle in den Naturkreislauf. Gerhard Brenner ergänzte die Ausführungen und vermittelte den SchülerInnen noch die Notwendigkeit, mit den natürlichen Ressourcen wie z.B. Wasser sehr sparsam umzugehen und Abfälle sorgsam zu trennen. Jede unsachgemäße Entsorgung verursacht Kosten, die jeder einzelne von uns zu tragen hat.
Für ihre weitere Zukunft, sei es in einer weiterführenden Schule oder in einem Lehrberuf, wünschte die Projektleiterin der Forschungs- und Erlebniswerkstatt Liezen, Renate Mayer den SchülerInnen alles Gute und viel Erfolg.
Lehrer und SchülerInnen konnten sich noch bei einer Jause stärken, bevor sie wieder zurück in die Schule marschierten, um die letzten Unterrichtsstunden vor den Ferien erfolgreich zu beenden.


(Das Projekt ist Teil der „Forschungs- und Erlebniswerkstatt Liezen“, eine generation innovation Pilotregion als Initiative des BMVIT und BMUKK unter der Leitung des LFZ Raumberg-Gumpenstein.)