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_R___a_2017_camarod_enns____par04dbf25dfa13622cc2b65eade21bb2e5_dat1490788105 Transnationale Zusammenarbeit für Gewässerschutz und Schutz vor Hochwässern im Donauraum
CAMARO-D - Transnationale Management-Erfahrungen hinsichtlich
Landnutzungseinflüsse auf das Wasserregime im Donauraum

Programm: Interreg Danube Transnational Programme
Laufzeit:
Jänner 2016 bis Juni 2019
Partnerländer: Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowenien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Serbien
Webpage: http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/camaro-d

 

Rechtzeitig zum Weltwassertag am 22. März 2017 startete das Interreg Projekt CAMARO-D „Transnationale Zusammenarbeit für Gewässerschutz und Schutz vor Hochwässern im Donauraum“. 14 Projektpartner aus 9 Ländern nehmen ausgewählte Donaueinzugsgebiete genau unter die Lupe und erarbeiten gemeinsam einen Landnutzungs-Entwicklungsplan. Bewusstseinsbildung, Wissenstransfer und der Austausch von Vorzeigebeispielen rund um das „Blaue Gold“ stehen im Vordergrund. Auch die HBLFA Raumberg-Gumpenstein beteiligt sich am Projekt!

Das interdisziplinäre Projektteam aus den Bereichen Wasser, Wald, Landwirtschaft, Raumplanung, Ökologie und Naturschutz untersucht die Einflüsse verschiedener Landnutzungsformen auf den Wasserhaushalt im Donau-Einzugsgebiet. Gewässerverunreinigungen, Hochwässer, erhöhte Oberflächenabflüsse, Bodenverdichtung, Erosion und invasive Pflanzenarten werden in CAMARO-D genau unter die Lupe genommen und gemeinsam praktikable Lösungen für ein verbessertes Donauraummanagement erarbeitet. Im Vordergrund steht die Ausarbeitung und Umsetzung eines transnationalen Landnutzungs-Entwicklungsplanes. Um effektive Lösungen flächendeckend im Donauraum umsetzen zu können, sind alle relevanten Interessengruppen aktiv in das Projekt eingebunden. Eine internationale Wissensplattform dient dem länderübergreifenden Austausch von Vorzeigebeispielen, Ergebnissen, weiterführenden Ideen und Kooperationsmöglichkeiten. Zielgruppenabgestimmte Workshops, Seminare sowie praktische Handlungsanleitungen sollen das Wissen rasch und effizient für die Praxis verfügbar machen.

Die Projektleitung übernimmt die Forstsektion des Österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Weitere österreichische Partner sind die HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Wiener Wasser (MA 31), die Bundesämter für Wald und Wasserwirtschaft, die Länder Steiermark und Oberösterreich, der Naturschutzbund Steiermark und die Universität für Bodenkultur Wien.

Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein beteiligt sich mit den Schwerpunkten Feuchtwiesenmanagement, Almökosysteme und Grundwasser, Erosions- und Oberflächenabflussproblematik sowie standortgerechte Begrünung und invasive Pflanzenarten. Untersuchungsgebiet ist das Steirische Ennstal.

Die Ergebnisse von CAMARO-D sollen einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Europäischen Donauraumstrategie, der EU-Wasserrahmenrichtlinie, der Hochwasserrichtlinie sowie anderen relevanten Managementplänen und EU-Politikbereichen leisten.