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Landnutzungs- und Klimawandel sind wichtige Ursachen für weltweite Umweltveränderungen und stellen eine große Bedrohung für die globale Artenvielfalt dar. Die Forschung hat sich bisher meist auf nur eine der beiden Komponenten konzentriert und selten ihr Zusammenspiel untersucht, obwohl wichtige Rückkoppelungen zwischen den Auswirkungen der Klima- und Landnutzungsveränderungen auf die Biodiversität zu erwarten sind. Insbesondere wird durch den Klimawandel nicht nur die Zusammensetzung der Tier- und Pflanzenarten verändert, die sich in einem bestimmten Gebiet entwickeln, sondern es werden auch die Landbewirtschafter dazu gezwungen, ihre Entscheidungen bezüglich Landnutzung zu überdenken. Dadurch ergeben sich zusätzliche Auswirkungen auf die lokale und regionale Artenzusammensetzung und -vielfalt.

Ziel von LUBIO ist die Untersuchung der erwarteten Rückkoppelungen zwischen
a) dem Klimawandel,
b) Landnutzungsentscheidungen der Grundeigentümer,
c) Veränderungen der Landnutzung und
d) Veränderungen von Biodiversitätsmustern in den kommenden Jahrzehnten in einem regionalen Kontext.

Viele verschiedene Landnutzungen und Intensitätsstufen werden integriert. Dazu wird von den Projektpartnern ein integriertes sozialökologisches Modell entwickelt und implementiert. Mittels einer regionalen Fallstudie untersucht LUBIO die Optionen für zukünftige Landnutzung und schätzt sowohl die direkten als auch indirekten, über Landnutzung vermittelten, Auswirkungen einer Klimaerwärmung auf die Pflanzenartenvielfalt ab. Zusätzlich soll ein Maßnahmenkatalog für Politik und andere Stakeholder erstellt werden, um die Projektergebnisse für die Region nutzbar zu machen.

 

Projektteam:

  • Projektleitung: Alpen-Adria-University of Klagenfurt, Institute of Social Ecology (AT)
  • Universität Wien (AT)
  • HBLFA Raumberg-Gumpenstein (AT)

 

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