Sie benutzen eine uralte Version von Microsofts InternetExplorer.
Diese Version wird von unserer Website nicht mehr unterstützt.
Bitte aktualisieren Sie Ihren InternetExplorer oder wechseln Sie zu einem anderen modernen Browser.

Projektlaufzeit: 2011 bis 2014

 

Ziele des Projektes:

Ziel des Projektes ist die Möglichkeit der obstbaulichen Kultivierung der heimischen Heidelbeere V. myrtillus zu entwickeln. Die Heidelbeere soll einen Beitrag zur Förderung der regionalen Wertschöpfung und zur Agrobiodiversität bieten. Pflanzenmaterial von V. myrtillus wird von ausgewählten Standorten zur einheitlichen Bewertung und Selektion auf drei klimatisch unterschiedliche Prüfstandorte transferiert. International standardisierte Deskriptorsysteme für Vaccinium werden auf V. myrtillus angewendet und hinsichtlich ihrer obstbaulichen Aussagekraft evaluiert und adaptiert. Untersuchungen zum Einfluss von Mykorrhizen, phytopathologischen Erhebungen, Inhaltsstoffanalysen werden mit kultivierten V. corymbosum verglichen und die Marktfähigkeit der Früchte der Wildheidelbeere untersucht.
Ziel ist die Feststellung eines inhaltsstofflich interessanten und an mehreren klimatischen Standorten kultivierfähigen Ökotypus. Experimentelle Produktionsszenarien für die praktische Umsetzung zur Förderung der regionalen Wertschöpfung und Agrobiodiversität werden entwickelt. Angedacht sind Produktionssysteme wie Managementmaßnahmen zur Nutzung autochthoner Vorkommen, Agroforst-Fruchtsysteme (extensive Mehrschichtkulturen für zB Direktvermarktung) und biologisch bewirtschaftete Kulturen im Plantagensystem. Die Vernetzung mit der LTSER Forschungsplattform Eisenwurzen soll durch die Standorte der Produktionsszenarien und die Orte der praktischen Umsetzung in der Region Eisenwurzen erfolgen.

 

Projektpartner und ihre Schwerpunkte:

  • Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Institut für Garten-, Obst- und Weinbau: Koordination des Generalprojektes, Charakterisierung von natürlichen Heidelbeer-Vorkommen an weiteren Standorten in Österreich, Untersuchung der Relevanz der ericoiden Mykorrhiza, Vermehrungsarbeiten für Prüfstandorte und die Abschätzung von Langzeitfolgen, Labor (chemische Analysen)
  • HBLA und BA Klosterneuburg: Evaluierung des obstbaulichen Potentials autochthoner und selektierter Typen, Beschreibung mittels international standardisierten Deskriptor-Katalogen, Bewertung der äußeren und inneren Fruchtmerkmale, Bewertung der Pflanzengesundheit
  • HBLFA Raumberg-Gumpenstein: Koordination und Entwicklung von innovativen Produktionssystemen (regionaltypisch), Best practice Beispiele für die praktische Umsetzung, Wissensmanagement und -transfer, Standortcharakterisierung von natürlichen Heidelbeer-Vorkommen im Ennstal

 

Weitere Informationen:

Downloads zum Workshop "Heidelbeeren - Eine Marktnische für heimische Landwirte? Evaluierung des obstbaulichen Potentials der Wald-Heidelbeere (V. myrtillus)" (26.11.2015)

Posterreihe "V. myrtillus zur nachhaltigen Nutzung und Förderung der regionalen Wertschöpfung":

 

zurück zur Stabstelle Akquisition