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Einfluss von Schneeakkumulation und –schmelze auf die Grundwasserneubildung am Gebirgsstandort Stoderzinken.

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Datum der Datei: 20.01.2014 11:06:45
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Dateigröße: 1.21173 mb
MD5-Hash: v.b14a7e76732da61f5d9e0bdacaac8340

 


Die Kenntnis wie viel Wassermenge in einer Schneedecke gebunden ist (Schneewasseräquivalent), wird vorwiegend zur Vorhersage des Lawinen- und Hochwassergefahrenpotentials herangezogen. Diese Kenngröße, kann zusammen mit Auskünften über Relief, Windverfrachtung wichtige Informationen hinsichtlich Einfluss von Schneeakkumulation und –schmelze auf die Grundwasserneubildung liefern. Ergebnisse aus früheren Untersuchungen zeigen im Untersuchungsgebiet an der Westseite des Stoderzinkens (1830 m) eine doch recht beträchtliche Diskrepanz zwischen Niederschlägen im Herbst und Winter und den anfallenden Sickerwassermengen. Es konnte bisher auf diesem Standort keine Beziehung zwischen Winterniederschlägen, Schneewasseräquivalent und Schmelzwasser bzw. Grundwasserneubildung während der Schmelzperiode hergestellt werden. In der vorliegenden Studie soll durch Messungen auf einem Schneekissen auf einem Lysimeter und durch computergestützte Modellierung ein verbessertes Verständnis von Schneeakkumulation und -schmelzprozessen hergestellt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass das Niederschlagsmesssystem „Pluvio“ vergleichsweise reproduzierbarere Niederschlagsmesswerte als das System „Parsivel“ liefert und daher für die weiteren Analysen über Schneeakkumulation und –schmelze herangezogen wurde. In der Gegenüberstellung der Resultate mit Modellierungsergebnissen, weist aber auch das System „Pluvio“ eine Unterschätzung des Niederschlages im Vergleich mit gemessenen Werten auf. Ergebnisse hinsichtlich lateraler Umverlagerung von Schnee und Schneeschmelzwasser, stellen Relief und Wind als starke Einflussgrößen dar. Das Schneewasseräquivalent am Untersuchungsstandort wurde durch mehrere Messmethoden ermittelt. Im parallelen Vergleich von Stechzylinder, Schneekissen und Computermodel zeigt sich, dass sowohl Schneehöhe als auch Schneewasseräquivalent deutlich voneinander abweichen. Diese Tatsache ist ein erneuter Hinweis, dass Schneedrift und Relief eine wichtige Rolle bei der Abschätzung von Schneehöhe und Schneewasseräquivalent sind. Um die Umverlagerung von Schneeschmelzwasser testen zu können, wurde ein Tracer-Versuch mit Lebensmittelfarbe durchgeführt. Das Ergebnis dieses Versuches weist eine klare laterale Verlagerung von Schneeschmelzwasser in der Abschmelzphase auf einer „Harschschicht“ aus. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Einflussgrößen auf die Diskrepanz zwischen Niederschlägen im Winter und den anfallenden Sickerwassermengen durch diese Studie bekannt und teilweise quantifiziert wurden. Nichts desto trotz, bedarf es weiterer Untersuchungen die diese Ergebnisse erhärten und die Einflussgrößen weiter quantifizieren.

 

Impact of snow accumulation and groundwater recharge at the mountain site stoderzinken

The knowledge, how much water is bound in a snow cover (snow water equivalent) is predominantly used for the forecast of avalanche and flood risk potential. This parameter, can together with information about relief and wind drift supply important information regarding influence of snow accumulation and -melt on the ground-water formation. Results from earlier investigations, show in the investigation area at the west side of the Stoderzinken Mountain (1830 m), a nevertheless quite considerable discrepancy between precipitation in autumn and winter and the resulting seepage water quantities. So far, no relationship between winter precipitation, snow water equivalent and melting water or ground-water formation could be found during the snow melting period at this location. In the present study, an improved understanding of snow accumulation and -melting processes by measurements on a snow pillow, on a lysimeter and by computer-assisted modeling was established. The results show the fact that the precipitation measuring system „Pluvio “ supplies comparatively more reproducible precipitation values than the system „Parsivel “ and therefore those results were used for further analyses regarding snow accumulation and – melting. In comparison with modeling results, also the system „Pluvio“ exhibits an underestimation of the measured precipitation values. Results regarding lateral shift of snow and snow melting water, represent relief and wind as strong cause variables. The snow water equivalent at the investigation area was determined by several measuring methods. In comparison of core cutter, snow pillow and modeling results it shows up that both snow height and snow water equivalent deviate clearly from each other. This fact is a renewed reference that snow drift and relief play an important role on the estimation of snow height and snow water equivalent. In order to be able to test the shift of snow melting water, a tracer experiment with food color was accomplished. The result of this experiment proves a clear lateral misalignment of snow melting water in the melting phase on a „harsh layer “. It can be summarized that the discrepancy between precipitation in winter and the resulting quantities of seepage water was partly measured and quantified by this study. Nonetheless, it requires further investigations that confirm these results and the measured variables.

 

Herndl, M., Bohner, A., Kandolf, M., Strasser, U., Marke, T., 2011: Einfluss von Schneeakkumulation und –schmelze auf die Grundwasserneubildung am Gebirgsstandort Stoderzinken. Abschlussbericht BMLFUW, 20 S.

 

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