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Rekultivierung nach Waldweidetrennung unter Berücksichtigung produktionstechnischer, vegetationsökologischer und landschaftsplanerischer Aspekte

 
Datum der Datei: 08.01.2014 11:26:04
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Dateigröße: 65.39355 kb
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In Österreich sind zum heutigen Zeitpunkt etwa 400.000 ha forstwirtschaftliche Nutzfläche mit Weidenutzungsrechten belastet, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts auf Basis von Regulierungsurkunden bestehen und im Lastenblatt des Grundbuches aufscheinen. Mit diesem historisch bedeutsamen System der Weidenutzung besteht ein beachtlicher Nutzungs- und Zielkonflikt zwischen Land- und Forstwirtschaft. Im Jahre 1990 wurde im Arbeitsübereinkommen der damaligen Bundesregierung die Forcierung der Wald-Weidetrennung festgeschrieben und damit der politische Wille zur Konfliktlösung bekundet. Neben rechtlichen und verfahrenstechnischen Schwierigkeiten bei der Trennung von Wald und Weide, die teilweise zu jahrzehntelang dauernden Verfahren führen, ergeben sich auch zahlreiche Probleme in der praktischen Umsetzung. Insbesondere betrifft dies die nachhaltige Rekultivierung der ausgewiesenen Waldflächen und deren Umwandlung in pflanzenbaulich wertvolle Weideflächen, die zugleich auch eine hohe ökologische Wertigkeit aufweisen.

Graiss, W., 2004: Rekultivierung nach Waldweidetrennung unter Berücksichtigung produktionstechnischer, vegetationsökologischer und landschaftsplanerischer Aspekte. Bundesanstalt für alpenländische Landwirtschaft Gumpenstein, Heft 41, 104 S.

 

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